17.05.2016, 16:02 Uhr

"Es werde Licht" in Mexiko

Im mexikanischen Silao wurde das neue Produktionswerk des Wieselburger Lichtsysteme-Spezialisten ZKW feierlich eröffnet. (Foto: Dutzi)

Der Wieselburger Lichtsysteme-Hersteller ZKW eröffnet ein neues Prodkutionswerk in Mexiko.

WIESELBURG/MEXIKO. ZKW Holding Geschäftsführer Armin Schaller, ZKW-CEO Oliver Schubert und Miguel Marquez Marquez, Gouverneur von Guanajuato, eröffneten das neue ZKW-Produktionswerk im mexikanischen Silao.
Zukünftig werden hier hochwertige Hauptscheinwerfer für Premium-Automobilhersteller im gesamten NAFTA-Raum gefertigt.

320 Arbeitsplätze bis 2018

Dafür plant das Unternehmen bis 2018 etwa 320 Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.
"Die Eröffnung ist ein großer Schritt für ZKW. Erstmals haben wir ein Produktionswerk im NAFTA-Raum und erschließen somit einen neuen Kontinent für unser Geschäft. Wir vergrößern damit nicht nur unseren global footprint, sondern folgen – gemäß unserer Strategie – unseren Kunden in neue Märkte", erklärt CEO Oliver Schubert.

"Ein weiterer Meilenstein"

Die wichtige Rolle des neuen Standorts betont auch ZKW Holding Geschäftsführer Armin Schaller: „Die Eröffnung ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte eines österreichischen Unternehmens, das sich als Familienbetrieb zu einem weltweit tätigen Hersteller von Premium-Scheinwerfern entwickelt hat. Mit dem Werk im Mexiko beginnt für ZKW ein neues Zeitalter.“

Erste Ausbaustufe des neuen Standorts

Nach dem Spatenstich im Oktober 2014 zündet der österreichische Lichtsysteme-Spezialist nun die erste Ausbaustufe seines neuen Standorts im mexikanischen Silao. Der Neubau auf dem 116.700 Quadratmeter großen Grundstück umfasst eine Fertigungshalle mit 21.900 Quadratmetern Fläche sowie Büros mit modernen Arbeitsplätzen.

Innovative Technologien

Ausgestattet wird das Werk mit innovativen Technologien zur Herstellung von hochwertigen Automotive-Lichtsystemen. So kommen zukünftig Kunststoff-Spritzguss-Maschinen, Hard-Coating-Anlagen zur Beschichtung von Kunststoff-Streuscheiben, Bedampfungsanlagen zur Metallisierung von Reflektoren, Lackieranlagen und Montagebänder zur Komplettierung der Produkte zum Einsatz. Die Vorserienproduktion von Premium-Hauptscheinwerfern hat bereits begonnen. Bis 2019 soll die volle Produktionskapazität von rund 700.000 Scheinwerfern erreicht werden.
"Die Investition für die jetzige Baustufe von zirka 70 Millionen US-Dollar ist geschafft. Der geplante Jahresumsatz des Werks wird bis 2019 auf rund 86,5 Millionen Dollar ansteigen", erklärt Schubert.

Strategisch optimaler Standort

Das neue ZKW-Werk ist im GTO Puerto Interior Wirtschaftspark in Silao – in zentraler Lage und Nähe zu den Autoherstellern im NAFTA-Raum – angesiedelt. Mexiko bietet zudem unterschiedliche Freihandelsabkommen und somit wichtige zollrechtliche Vorteile. "Der Wirtschaftspark ist für unser Produktionswerk ein ideales Umfeld, denn er liegt inmitten einer aufstrebenden und erfolgversprechenden Region. Die Entscheidung, uns hier anzusiedeln, war absolut richtig", so Schubert.
Den hohen Stellenwert der Investition betont auch Miguel Marquez Marquez, Gouverneur von Guanajuato: "Der Puerto Interior Wirtschaftspark beherbergt bereits 147 ausländische Unternehmen, die einen bedeutenden Anteil am Aufschwung der Region haben."

Facharbeitskräfte gesucht

Für die 320 geplanten Arbeitsplätze im neuen Produktionswerk sucht ZKW qualifiziertes Fachpersonal. In den folgenden Jahren könnte der Bedarf an Mitarbeitern sogar weiter ansteigen.
"Die Region Guanajuato bietet hervorragende Voraussetzungen für die Mitarbeitersuche. Denn es gibt fast 30.000 Studierende in rund 130 unterschiedlichen Studienzweigen, von denen wir viele als potenzielle Mitarbeiter ansprechen können", erläutert Schubert. Guanajuato gilt als einer der wirtschaftlich dynamischsten Bundesstaaten in Mexiko mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten.
"Die Investitionen von Unternehmen wie ZKW schaffen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze. Zudem ermöglichen sie vielen Studenten und Studentinnen im Ausland Karriere zu machen", so Gouverneur Marquez Marquez über die Bedeutung der Ansiedelung.
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