20.06.2016, 09:49 Uhr

Rotkreuz-Landesjugendbewerb 2016 in Schwaz

Insgesamt 277 Jugendliche nahmen am Bewerb Teil
Schwaz: SZentrum |

Leben retten ist keine Frage des Alters, sondern der richtigen Einstellung!

Was passiert, wenn exakt 277 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren heute in Schwaz ihr Können zeigen?

Wie sieht das aus, wenn Tirols Jugend beweist, dass sie nicht wegschaut, wenn dringend Hilfe nötig ist?

Warum ist für junge Menschen Zivilcourage bei einem Notfall kein Fremdwort und Lebensrettung eigentlich für jeden Menschen ganz leicht erlernbar?


Dass sie die richtige Einstellung mitbringen, wenn es ums Helfen geht, das bewiesen Tirols Jugendliche beim heurigen Tiroler Rotkreuz-Jugendbewerb in Schwaz.

50 Jugendgruppen, 277 Jugendliche, 125 Betreuer und rund 200 Helfer und Organisatoren - fast jeder 10. Tiroler Rotkreuz-Mitarbeiter war in Schwaz mit dabei! Dazu kamen zahlreiche Zuschauer und Besucher.

Auf zahlreichen publikumswirksamen Bewerbsstationen für Ersthelfer und angehende Sanitäterinnen und Sanitäter könnten während des ganzen Tages im SZentrum Schwaz und in der Schwazer Innenstadt die Kenntnisse der Jugendlichen beobachtet und - vermutlich auch - bestaunt werden. Zuschauer waren also herzlich willkommen!

Zahlreiche BewerterInnen , Experten für realistische Unfalldarstellung, "Unfallopfer", Auswerter und weitere MitarbeiterInnen aus ganz Tirol sorgten für einen reibungslosen Bewerb, der ausgezeichnet von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rotkreuz-Bezirksstelle Schwaz vorbereitet wurde. Nebenbei: „Leben und Wohnen“ inkl. Rahmenprogramm und Verpflegung fand für die BewerbsteilnehmerInnen in der Neuen Mittelschule Schwaz statt, schließlich „bevölkern“ die Teams die Unterländer Stadt von Freitagabend bis Sonntagvormittag.

Die Jugendlichen wissen, wie man hilft

„Die Jugendlichen wissen, dass sie helfen können“, stellten Michael Glahn, Landesjugendreferent des Tiroler Roten Kreuzes, und Hans-Peter Thaler, gastgebender Schwazer Bezirksstellenleiter, klar, „sie schauen nicht weg, sondern haben Leben retten geübt, Und jetzt stellen sie ihr Können hier in Schwaz unter Beweis. Da können sich einige Erwachsene wirklich etwas abschauen.“

„Die jungen Teilnehmer bewiesen ihr Know-how in Situationen, die durchaus ähnlich irgendwo schon real passiert sind, hier haben wir sie natürlich auf den Austragungsort im SZentrum und die Schwazer Innenstadt abgestimmt: von Arbeitsunfällen über Unfälle mit Sportgeräten bis hin zu internen Notfällen. Von leichten Versorgungen, die mit einem einfachen Pflaster versorgt werden könnten, bis hin zu Reanimationen, bei denen es „um das Leben geht“, so Dr. Thomas Fluckinger, Chefarzt und damit verantwortlich für die Ausbildung im Roten Kreuz in Tirol.
„Nicht nur Ruhe bewahren oder die richtige Erste Hilfe zu leisten, ist dabei gefragt. Auch Teamwork und der richtige psychologische Umgang mit den „Unfallopfern“ wird bewertet.“

Und...


Erstmals seit 25 Jahren gab es im Goldbewerb zwei Sieger mit exakt den selben Punkten auf jeder einzelnen Station.
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