29.06.2016, 09:28 Uhr

Der "Tramplan" bewegt die Menschen

ZILLERTAL (fh). Als die BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion vor einiger Zeit einen Artikel unter dem Titel "auf der Suche nach dem Tramplan" veröffentlichte konnte man nicht ahnen was selbiger auslösen würde. Unzählige Anrufe und Leserbriefe waren die Folge denn irgendwie wusste "jeder" woher der Tramplan wirklich kommt. Es wurden die abenteuerlichsten Geschichten erzählt welche den Nachweis für den Ursprung des Tramplan liefern sollten doch die Beweislage war oft recht dünn bzw. gab es mündliche Überlieferungen in allen erdenklichen Variationen. Hin und wieder wurde man das Gefühl nicht los, dass der Wunsch bei manchem Anrufer der Vater das Gedanken war doch das sei dahingestellt.

Brauchbares Argument

Vergangene Woche besuchte dann eine Damen namens Helga Widner aus Bruck die BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion in Schwaz. Die Dame legte ein Foto vor das um die Jahrundertwende entstanden sein muss auf die Herren Rainer (Harfe), Mühllecher bzw. Millacher (Geige), Kristeler (Geige) und Dunhauser (Chello) zu sehen sind. Das Foto ist beschriftet mit dem Titel "Zillertaler Tanz - Quartett". Laut Auskunft von Frau Widner handelt es sich bei dem Geigenspieler Stanislaus Widner (Kristeler) um ihren Großvater, welcher, zusammen mit den anderen Musikern, um die Jahrhundertwende nach Wien gefahren sei und auf dieser Reise habe man im Zug den Tramplan komponiert.
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