15.09.2016, 13:13 Uhr

Die Verkehrslösung muss endlich her

FÜGEN (fh). Es ist keine Neuigkeit, dass es in Fügen ein Verkehrsproblem gibt. Es staut regelmäßig im Bereich der Bundesstraße und dafür gibt es rund um Fügen zahlreiche Gründe. Der sogenannte Fließverkehr kann nicht richtig fließen und das nervt gewaltig. Egal ob an Schönwettertagen oder bei Regen, Fügen ist Stauzone, und das weiß man nicht erst seit gestern. Seit Mitte der 90er Jahre versucht man eine Lösung für die immer virulenter werdende Verkehrsproblematik in Fügen zu finden. In einer Anfragebeantwortung hat die Landesbaudirektion dem Transitforum Gesamtkosten von rund 600.000,- Euro (davon 150.000,- eigener Aufwand, 450.000,- für externe Vergaben) für insgesamt acht Planungen, welche Einfluss auf die Anbindung Hart haben, bestätigt und gleichzeitig bedauert, dass keine Variante in die Realisierung gekommen ist.
Nachdem es in Fügen seit der letzten Wahl einen neuen Bürgermeister gibt, haben sich die Vorzeichen geändert und es scheint tatsächlich Bewegung in die Sache zu kommen. Das Land Tirol will in Fügen nun offenbar endlich Nägel mit Köpfen machen, und es wurde das Unternehmen Wiko Prevent beauftragt, nun eine Lösung zu finden. Unter einem breit gefächerten Bürgerbeteiligungsprozess soll ein Projekt gefunden werden, welches möglichst viele Interessen berücksichtigt. Bürgermeister Dominik Mainusch erklärt: "Der Prozess ist auf ein Jahr begrenzt, was uns sehr wichtig ist, denn wir wollen hier jetzt wirklich etwas weiterbringen. In Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und der Wiko Prevent muss es uns gelingen, hier eine Lösung zu finden. Es wird nicht für jeden die perfekte Lösung geben, aber wir wollen das nun auf eine breite Basis stellen, sodass wir zu einer Lösung kommen", so Mainusch. LHStv. Josef Geisler ist in seiner Funktion als Verkehrsreferent des Landes bemüht um eine Lösung in Fügen. "Zusätzlich zur Verkehrslösung in Fügen soll es auch noch ein örtliches Verkehrskonzept geben. Nach diesem einjährigen Prozess soll dann ein einreichfähiges Projekt fertig sein", so Geisler. Die Kosten dafür belaufen sich auf 50.000,- Euro (5.000,- Euro von der Gemeinde).
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