06.04.2016, 10:02 Uhr

Lebenshilfe-Gartengruppe: Ab ins Beet

FINKENBERG/IMST (red). Die Klienten der Gartengruppe wissen wie man Hochbeete baut. Georg Meindl und seine Kollegen kennen jeden Handgriff und fertigen die Holzeinfassungen großteil selbst. Stolz blicken sie auf ihre Produkte und überlegen kritisch, was man noch besser machen könnte. Assistent Manfred Eiterer, bestellt das Holz, schneidet es zu und nennt ihnen die Maße. „Den Rest machen sie – denn alle sind im Lauf der Jahre sehr selbständig geworden!“
Die Imster fertigen auf Maß und erfüllen auch Kundenwunsche aus dem Zillertal. „Das ist ein tolles Muttertags-Geschenk“, erklärt Simone Geisler auf Finkenberg, deren Mutter sich schon auf die Gartensaison mit den Enkelkindern freut.

Großaufträge

So produzieren Menschen mit Behinderungen eigenständig rund 20 Hochbeete im Jahr. Neu sind ihre Hochbeete auf Europaletten, die man auf Balkonen und Terrassen aufstellen kann. Firmen wie Starkenberger und Hotel Schwarz begrünen so Parkplätze, Wintergärten und mehr. „Eigentlich wollten wir ein paar auf Vorrat bauen, aber wir kommen mit der Arbeit nicht nach – und jetzt startet auch wieder unserer Arbeit in den Grünflächen der Gemeinden!“, so Eiterer von der Lebenshilfe.
Nahe am Kunden
Seit dem die Gartengruppe Imst in die Langgasse 94 übersiedelt ist, kommen deutlich mehr Kunden in die Werkstatt. Hier sehen sie, wie die Modelle gefertigt sind und kommen mit den Gartenprofis ins Gespräch. „So sind wir auch auf die Idee gekommen, künftig Komposter anzubieten“, erklärt Eiterer. „So könnten Kunden die Beete selber nachfüllen und düngen.“
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