14.10.2016, 14:22 Uhr

Skigebiet mit Zukunft

Vor kurzem haben die Ausbauarbeiten im Schwazer Kellerjoch-Skigebiet begonnen

SCHWAZ (dw). Es war ein klares Bekenntnis aller Fraktionen, die schon länger geplanten Ausbaumaßnahmen im Skigebiet Kellerjoch finanziell unterstützen zu wollen. So haben sich die Stadt Schwaz, die Gemeinde Pill und der TVB Silberregion Karwendel geeinigt, die Qualitätssteigerungen im heimischen Skigebiet mit insgesamt 1,7 Mio. Euro zu fördern. Die Gesamtkosten für die Ausbaumaßnahmen belaufen sich auf ca. 6,7 Mio. Euro, wobei das Land Tirol bis zu 50 Prozent an Fördermittel aus der Kleinskigebietsaktion beisteuert. Als nunmehr erster Umsetzungsschritt wird das Projekt Kinderwelt aktuell noch heuer umgesetzt werden. Es werden dazu im Bereich der Talstation des Doppelsesselliftes eine neue Pistenfläche und neue Aufstiegshilfen in Form von zwei Förderbändern und eines neuen Schleppliftes errichtet werden. „Damit entsteht ein familienfreundliches Angebot, was mich besonders für unsere Skianfänger und Familien freut“, so Bgm Hans Lintner. „Für das gesamte Ausbauprogramm hat die Liftgesellschaft auch ein weiteres Grundstück im Bereich der Talstation des Doppelsesselliftes angekauft. In diesem Umfeld, im Nahbereich der Kinderwelt, ist ein Gebäudekomplex mit Wärme-/Spiel- und Selbstversorgungsräumlichkeiten vorgesehen. Für die Herstellung der Pistenfläche der Kinderwelt wird die Stadt Schwaz ein benötigtes Waldgrundstück im Ausmaß von ca. 3 ha im Tauschwege zur Verfügung stellen“, erklärt Sportreferent Matthias Zitterbart. Weitere Schwerpunkte im gesamten Ausbauprogramm bilden die Errichtung eines Speicherteiches für die bedarfsgerechte Beschneiung und zusätzliche, die Attraktivität des Skigebietes steigernde Vorhaben in mehreren Teilbereichen. Im Rahmen der Vertragsverhandlungen einigte man sich auch darauf, dass die Stadt Schwaz das ehemalige und von der Skiliftgesellschaft nicht mehr benötigte Gebäude der stillgelegten Talstation im Umfeld des städt. Schwimmbades erwirbt. „Mit der Zustimmung zum gesamten Vertragswerk haben alle im Gemeinderat vertretenen Parteien ein eindeutiges Signal für eine positive Entwicklung unseres Traditionsskigebietes gegeben“, so Bgm Lintner abschließend.
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