15.10.2016, 12:17 Uhr

Soziale Betriebshilfe schnell und professionell bei Notfällen

Landwirt in Not: Maschinenring Tirol bot schnelle Hilfe

PILL. Die Auswirkungen bei landwirtschaftlichen Betrieben durch Krankheit, Unfall, Tod oder einer notwendigen Rehabilitation sind meist enorm. So verunfallte der Pillberger Landwirt Erwin Fender beim Anhängen einer Kuh, was eine Operation nötig machte und zu einer Zwangspause von mehr als 12 Wochen führte. Mit der Sozialen Betriebshilfe fand der Bergbauer nach anfänglicher Aussichtslosigkeit schnell und unbürokratisch Unterstützung bei der Fortführung seines Betriebes. Pro Jahr werden in Tirol mehr als 220 Fälle dieses Hilfsmodells von Maschinenring, Sozialversicherung der Bauern und Land Tirol abgewickelt.
"Mitte Juni passierte es bei einer eigentlich alltäglichen Tätigkeit auf der Alm: eine Kuh verdrehte mir den Arm, wodurch meine Bizeps-Sehne mit einem lauten Knall abriss“, berichtet Landwirt Erwin Fender. Nach einem ersten Schock und der für die arbeitsintensive Sommerzeit erschütternden Diagnose von mehr als 12 Wochen Krankenstand, fand Fender mit der Sozialen Betriebshilfe jedoch schnelle Unterstützung. „Zuerst denkt man sich, ein Ausfall geht zu dieser Zeit überhaupt nicht – aber durch die Unterstützung von Maschinenring, SVB und Land Tirol wurde mir schnell klar, dass wir diese Zeit überbrücken werden“, zeigt sich der Bergbauer erleichtert. „Damit die Kostenzuschüsse für soziale Betriebshilfe beansprucht werden können, muss ein mindestens 2-tägiger Spitalsaufenthalt, eine Arbeitsunfähigkeit ab 15 Tagen, eine Kur oder die Begleitung eines schwerkranken/behinderten Kindes ins Spital vorliegen“, erklärt Hannes Partl, Vorsitzender des regionalen Leistungsausschusses der SVB in Tirol. Für NR Hermann Gahr, Geschäftsführer des Maschinenring Tirol, ist die Soziale Betriebshilfe ein unverzichtbares Instrument, welches soziale Sicherheit für bäuerliche Betriebe garantiert: „Für uns ist eine unbürokratische und schnelle Betreuung der Bauern in Notsituationen durch unsere Ansprechpartner vor Ort entscheidend. Der Fall von Fender zeigt, dass die Hilfe reibungslos funktioniert.“

Betriebshelfer Manuel Winkler, SVB-Vorsitzender Hannes Partl, MR-GF Hermann Gahr und Landwirt Erwin Fender sind sich einig: das Modell der Sozialen Betriebshilfe funktioniert und bietet Bauern einerseits eine Absicherung für Notsituationen und andererseits flexible Zuverdienstmöglichkeiten für Landwirte. (Foto: Maschinenring)
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