06.04.2016, 09:58 Uhr

Verwirrung um Aushubdeponie

FÜGENBERG (fh). Aushubedeponien gewinnen in der Regel keinen Beliebtheitspreis denn niemand möchte sie gerne vor seiner Nase bzw. seinem Wohnhaus haben. Das ist in der Gemeinde Fügenberg nicht anders denn die Staubentwicklung ist enorm und auch die Optik einer Aushubdeponie ist nicht unbedingt schön anzusehen. Nichts desto trotz braucht es auch die Möglichkeit Bodenaushub irgendwo zu lagern und aus diesem Grund betreibt die Gemeinde Fügenberg, unterhalb des Gasthofes Hubertus eine Aushubdeponie. Wie die BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion erfahren hat, gibt es einen Bescheid der besagt, dass die Deponie bereits mit Ende Dezember 2015 hätte geschlossen werden müssen. Auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion bei der BH Schwaz erklärt Mag. Gasser: "Es gibt den Bescheid für die Schließung der Deponie jedoch hat die Gemeinde auf Verlängerung angesucht", so Gasser. Sofern eine Deponie geschlossen wird muss in der Regel der Urzustand (in diesem Fall ein Mähwiese) wieder hergestellt werden.

Betrieb läuft weiter bis Juli

Bis die Entscheidung für den weiteren Betrieb der Aushubdeponie gefallen ist wird weiterhin Material gelagert, was den Anrainern naturgemäß keine Große Freude bereitet. Auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion bei Bürgermeister Josef Fankhauser erklärt selbiger: "Ich habe das mit Herrn Gasser von der BH besprochen und es ist so, dass die Deponie bis Juli geöffnet bleiben darf. Danach muss der Urzustand wieder hergestellt werden und dann ist diese Aushubdeponie Geschichte", erklärt der Bürgermeister. Laut Information Der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion gab es gegen die Verlängerung für die Aushubdeponie einen Einspruch einer Anrainerin, welchem stattgegeben wurde. Gegenüber der Redaktion hat der Vertreter der BH Schwaz erklärt, dass die Entscheidung über die Verlängerung für die Deponie noch nicht gefallen sei.
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