Pfister-Brüder weiter beste heimische Weltcup-Rodler
Die Zillertaler Rodler Daniel und Manuel Pfister haben die Weltcupsaison beendet und ihre Vormachtstellung im heimischen Rodelsport unter Beweis gestellt.
SIGULDA/FÜGEN. Mit guten Ergebnissen ging die Weltcupsaison der Kunstbahnrodler für die Zillertaler Brüder Daniel und Manuel Pfister am vergangenen Sonntag zu Ende. Im lettischen Sigulda sicherte sich der Italiener Armin Zöggeler seinen zehnten Sieg im Gesamtweltcup und stellte damit auch den Rekord von Österreichs Rodellegende Markus Prock ein. Auf dem zweiten Platz landete im letzten Rennen der Saison der Russe Albert Demtschenko, unmittelbar vor dem lettischen Lokalmatador Martins Rubenis. Als bester ÖRV-Athlet kam der Fügener Daniel Pfister auf den guten sechsten Platz. Der 24-Jährige hatte im ersten Lauf einige Probleme und konnte diesen Rückstand im zweiten Durchgang nicht mehr wettmachen. Sein Bruder Manuel belegte nach zwei durchwachsenen Läufen den 16. Platz. „Im ersten Lauf bin ich an jeder Kurve vorbei gefahren, die es auf dieser Bahn gibt. Mit Zöggeler und Demtschenko hätte ich sicher nicht ganz mitfahren können, aber dahinter war eigentlich alles möglich - es war ein sehr enges Rennen. Ich bin mit dem Resultat zufrieden, aber nicht ganz mit meiner Leistung“, sagte Daniel Pfister. Im Gesamtweltcup holte er als bester und einziger Österreicher in den Top Ten den achten Platz mit 326 Punkten aus neun Saisonrennen. Manuel verpasste den Sprung unter die besten Zehn knapp und eroberte als Gesamt-Elfter und zweitbester heimischer Rodler 293 Zähler.
„Daniels erster Lauf war sicher nicht optimal. Er hat aber sein bestes Saisonresultat eingestellt, somit ist das ein zufriedenstellender Abschluss für ihn. Manuel hat eine bessere Platzierung leider im zweiten Lauf vergeben“, analysierte Cheftrainer Rene Friedl.
Im letzten Rennen mit der Teamstaffel gab es für Österreich keine Topplatzierung. Nach den Einsitzer-Läufen von Nina Reithmayer und Daniel Pfister lagen die ÖRV-Rodler noch auf Podestkurs, doch die Doppelolympiasieger Andreas und Wolfgang Linger verpassten die Ausfahrt aus einer Kurve. Vor den Augen von IOC-Präsident Jacques Rogge wurde es der sechste Platz.
Matthias Berger
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