19.06.2016, 17:08 Uhr

50 Jahre Maschinenring Schwaz – ein toller Festakt in der Erlebnissennerei Zillertal in Mayrhofen

Im Bild von links nach rechts: Ing Hubert Hotter MR Geschäftsführer Schwaz, LAg Kathrin Kaltenhauser und MR Obmann Tirol DI Hannes Haas
Mayrhofen: ErlebnisSennerei Zillertal | Die bäuerliche Welt hat sich im Laufe der Geschichte vielen Herausforderungen stellen müssen und die meisten davon konnten bewältigt werden, weil einerseits aus der Landwirtschaft immer wieder großartige Initiativen entstanden sind, die Hilfe zur Selbsthilfe geboten haben und andererseits die bis heute andauernde Innovation, das Suchen neuer Betätigungsfelder und Chancen ein einmaliges Erfolgsrezept hinterlassen haben, so die Worte von LHstv ÖR Josef Geisler in der Festschrift zur 50 Jahrfeier des Maschinenringes Schwaz.

Am 19. Juni 2016 feierte eben dieser Maschinenring Schwaz in der Erlebnissennerei Mayrhofen sein 50-jähriges Bestandsjubiläum mit einem großen Festakt, zu dem Obmann DI Hannes Haas viele Mitglieder und Funktionäre der bäuerlichen Landwirtschaft als Gäste begrüßen und willkommen heißen konnte. Ganz besonders begrüßte Haas den Gründungsobmann Adolf Pfandler aus Strass i.Z., die Abgeordnete zum Tiroler Landtag Kathrin Kaltenhauser, Nationalrat Hermann Gahr, die Mayrhofener Bürgermeisterin Mag Monika Wechselberger, den Strasser Bürgeremeister DI Karl Eberharter, den Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer Schwaz Hannes Partl, den Landesgeschäftsführer des MR Tirol Mag Hannes Ziegler, Bezirksbäuerin Sonja Gschösser, mehrere ehemalige MR Geschäftsführer aus Schwaz und den benachbarten Bezirken, sowie viele aktive MR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich diese imposante Feier und Leistungsschau nicht entgehen lassen wollten.

Vor 50 Jahren kamen die Gründungsväter des MR Schwaz zusammen und schufen eine Basis, welche die Landwirtschaft auf Jahrzehnte prägen sollte und viel habe sich seit den Anfängen im Jahre 1966 verändert, meinte Obmann DI Hannes Haas in seiner Begrüßungsansprache. Die Bewirtschaftungsauflagen und Dokumentationspflichten hätten sich in ungeahnter Weise erhöht und Tirol habe in dieser Zeit rund ¼ seiner besten landwirtschaftlich genutzten Böden verloren. Damals habe man für eine Tonne Weizen 2.600 Liter Diesel bekommen, heute bekomme man für eine Tonne nur mehr 170 Liter Diesel, so der Obmann.
Maschinenringbauern waren bei allen neuen Entwicklungen als Vorreiter dabei und die neuen Angebote beschränken sich heute nicht nur mehr auf technische Ansätze, sondern beziehen sich auf vollkommen neue Aufgabenfelder und Lösungsmöglichkeiten. Vor 50 Jahren glaubte niemand im Maschinenring, dass man im Bereich Energie, Winterdienst oder Personal nicht nur erfolgreich wirtschaften, sondern auch zu Marktführern werden könne. Nur wenige Unternehmen wie die Maschinenringe bieten eine solche Vielfalt an Einkommens-und Arbeitschancen und bringen eine zusätzliche Wertschöpfung in die Landwirtschaft. Wenn es auch in Zukunft gelingt Brücken zu bauen zu jenen Kunden, welche Vertrauen in den Maschinenring haben und Hilfe benötigen, bin ich sicher, dass der Maschinenring auch in den kommenden Jahren ein verlässlicher Partner der Landwirtschaft und seinen Kunden bleibt, meinte Obmann Hannes Haas abschließend.

LAg Kathrin Kaltenhauser überbrachte die Grüße des verhinderten LHstv Josef Geisler und gratulierte dem Maschinenring Schwaz und insbesondere dessen Gründungsvätern vor 50 Jahren zu ihrem mutigen Entschluss. Sie verwies auf die 50-jährige Erfolgsgeschichte des „Unternehmens Maschinenring“ und meinte, dass das investierte Geld im Unternehmen wertschöpfend gut angelegt sei. Das lasse sich auch anhand von Kennzahlen im Agrarbereich nachvollziehen. Insbesondere die so genannte soziale Betriebshilfe bedeute oft die beste Versicherung für Menschen in Not und die gelebte Flexibilität sei ein enorm wichtiger Faktor in diesem Bereich. Die soziale und wirtschaftliche Betriebshilfe biete den bäuerlichen Familien Freiräume, Entlastung und Unterstützung. So ist der Maschinenring mit seinen Tochterunternehmen nicht nur ein wirtschaftlicher Gewinn, sondern auch für die Lebensqualität der bäuerlichen Bevölkerung unverzichtbar, so Kaltenhauser.

Im Rahmen der 50-Jahrfeier des Maschinenrings Schwaz wurde in der Erlebnissennerei Mayrhofen auch ein tolles Rahmenprogramm für die ganze Familie geboten. Die Schwazer Bezirksbäuerinnenorganisation führte eine Modenschau unter dem Motto: „Kleider machen Leute“ durch und im Freigelände gab es neben einer Spezialmaschinenschau auch einen Dreikampf der Tiroler Landjugend/ Jungbauernschaft im Traktorgeschicklichkeitsfahren, Eutermelken und Astsimulator, sowie ein Schätzspiel.
Für musikalische Unterhaltung sorgte die Kapelle „Quellfrisch“ mit flotten Weisen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.