25.05.2016, 07:48 Uhr

Verbesserung des Lichtservicevertrages erreicht!

Die Stadtgemeinde Fischamend hat im Jahr 2009 mit der Fa. WIENSTROM GmbH einen Lichtservicevertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit der Fa. Fairmoney wurden nun mit der Wien Energie GmbH Verhandlungen über eine Kostenreduktion bzw. einer vertraglichen Besserstellung geführt.
Rechtsanwalt Dr. Christian Frießnegger sieht im Abschluss des Lichtservicevertrages grobe Versäumnisse der damaligen Stadtführung: „Ein Vertrag mit langer Laufzeit ist meist nachteilig, da bei Ausstieg eine hohe Vertragsstrafe zu bezahlen ist. Im konkreten Fall besteht der wesentliche Nachteil auch darin, dass der Vertrag bei Sanierung der Lichtpunkte keine Umrüstung auf den aktuellen Stand der Technik vorsieht.“
So wäre eine Vertragskündigung zwar zum Ablauf eines jeden Kalenderjahres bei Einhaltung einer 6-monatigen Kündigungsfrist möglich, wobei die Stadtgemeinde Fischamend eine Investitionsablöse (€ 567.827,-- exkl. Ust, Stand 2016) zu bezahlen hätte.
In Zusammenarbeit mit der Fa. Fairmoney und dank Verhandlungsgeschick von Umweltgemeinderat Oliver Hausner und Bürgermeister Mag. Thomas Ram konnte nach eingehenden Gesprächen erreicht werden, dass Wien Energie bei gleichbleibendem Pauschalentgelt noch im heurigen Jahr sämtlichen Lichtpunkte auf LED-Technik umrüsten bzw. auf LED-Leuchten austauschen wird. Zusätzlich erfolgt ein Austausch der Platinen in den dekorativen Leuchten nach 10 Jahren. „Ökologisch gesehen haben wir mit der Umrüstung auf LED-Technik eine wesentliche Verbesserung des Lichtservicevertrages erreicht. Durch die Umstellung auf den neuesten Stand der Technik sparen wir auch zwei Drittel an Strom und sind gleichzeitig für die Zukunft gerüstet.“, so Umweltgemeinderat Oliver Hausner.
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