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Beim „Equal Pay Day“ zeigen die ÖGB-Frauen die Diskriminierung bei den Einkommen auf.
Ab 13. September, dem sogenannten „Equal Pay Day“, arbeiten Frauen im Bezirk Landeck einkommensstatistisch gesehen auf das restliche Jahr umgerechnet umsonst. Im Vergleich zu ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung liegt das Fraueneinkommen mit 27.604 Euro unter dem der Männereinkommen von 39.402 Euro.
Gratis-Frauenarbeit
Die 110 Tage Gratis-Frauenarbeit sind der Beweis für die offensichtliche Diskriminierung der Frauen beim Einkommen. Diese Einkommensunterschiede haben viele Ursachen, die sachlich keinesfalls gerechtfertigt sind. Die scheinheiligen Argumentationen von Seiten der Verantwortlichen sind bereits im Bewusstsein der Tiroler Frauen verankert. Die ÖGB-Frauen halten nach wie vor an ihrer Forderung zur Einkommensgerechtigkeit fest und werden mit einer Infokampagne in allen Tiroler Bezirken weitere Aufklärungsarbeit leisten, so die ÖGB-Regionalfrauenvorsitzende der Region Oberland Gabriele Albertini.
Klare Diskriminierung
Die ÖGB-Frauen werden nicht müde, immer wieder auf die schlichtweg traurige Situation bei der Einkommenssituation der Tiroler Frauen anzukämpfen. Durch die verpflichtenden Einkommensberichte, werden in den nächsten Jahren die Fakten auf den Tisch kommen. Die diskriminierenden Zustände und Vorkommnisse sollen mit Hilfe der Gleichbehandlungsanwaltschaft aus dem Weg geräumt werden. „Es kann und darf nicht sein, dass die Arbeit von vielen Frauen als Gratisdienstleistung und Selbstverständlichkeit in Anspruch genommen wird. Wir fordern faire 100%“, so die Tiroler ÖGB-Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner.
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