Flachgauer fordern mehr Mut zum Erdkabel
FLACHGAU (mm). Letzte Woche erklärte LH Gabi Burgstaller das Erdkabel für gestorben. „Diese Aussage, beruht auf reiner Faulheit der Salzburger Politiker“, sagt Doris Bernhofer, die schon seit Beginn der Diskussion um die 380-kV-Leitung für die Erdkabellösung kämpft. „Die Landespolitik in Salzburg ist durchaus in der Situation, durch Übernahme der Abstände für Freileitungen gemäß dem LEG in die Salzburger Raumordnung, dem Verbund die Rute ins Fenster zu stellen“, fordert die Eugendorferin.
Auch für Eugendorfs Bgm. Johann Strasser gibt es nur eine Lösung. Und die heißt Erdkabel. „Ich gehe davon aus, dass Herr Schaden mit der Landeshauptfrau noch Gespräche führen wird. Ich schätze Frau Burgstaller, und es ist ihr gutes Recht, ihre Meinung zu äußern. Das heißt aber nicht, dass ich deshalb sofort ins Wasser springe. Ich bin davon überzeugt, dass die Erdkabellösung machbar ist. Jetzt geht es nicht darum, politsche Macht auszuüben, sondern politischen Mut zu beweisen. Ich bin mutig“, betont Strasser.
Eine Teststrecke installieren
Seekirchens Bgm. Monika Schwaiger sieht die Chancen für eine Realisierung der Erdverkabelung schwinden. „Durch das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes halte ich die Umsetzung nicht mehr für sehr realistisch. Die Installation einer Teststrecke könnte letztendlich noch vom Gegenteil überzeugen.“
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