22.07.2016, 07:00 Uhr

Diabetes: Gefährlich erhöhter Blutzucker

Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt die großen und kleinen Blutgefäße. (Foto: DOC RABE Media - Fotolia.com)

Bei Diabetes kann der Körper den mit der Nahrung zugeführten Zucker nicht richtig verwerten. Schuld ist das Hormon Insulin, das zu wenig oder gar nicht mehr produziert wird. Normalerweise schleust es den Blutzucker in die Körperzellen. Unbehandelt führt Diabetes, besser als "Zuckerkrankheit" bekannt, häufig zu Folgeerkrankungen.

Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung. In Österreich leben etwa 650.000 Menschen mit der Diagnose. Die Dunkelziffer ist jedoch weitaus höher. Schätzungen zufolge liegt sie bei 3%. Das heißt: Bis zu 200.000 Diabetes-Fälle bleiben unentdeckt. Nicht ohne Folgen. Denn unbehandelt trägt die Krankheit einen bitteren Beigeschmack. Auf lange Sicht beeinträchtigt ein erhöhter Blutzuckerspiegel die Funktion der Nerven und schadet den Gefäßen des Herzens, des Hirns und der Augen. Ein gut eingestellter Blutzuckerspiegel hilft hingegen, Spätschäden vorzubeugen und ermöglicht ein weitgehend normales Alltagsleben.

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