12.05.2016, 14:05 Uhr

Erste "Gehversuche" von Johanna Tschabitscher

Zur Vernissage waren viele Freunde und Kunstinteressierte erschienen (Foto: Fercher)

Ausstellung im Wallnerhaus zeigt Malerei und Objekte.

LIND. Eines sensationellen Zuspruches erfreute sich die Ausstellung von Johanna Tschabitscher, die ihre Werke unter dem Titel „Malerei & Objekte“ im altehrwürdigen Wallnerhaus in Lind im Drautal erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Unter dem Motto „Gehversuche“ gelang es der anscheinend spätberufenen Künstlerin mit ihren Bildern und Objekten jene Stimmungslage auszudrücken, in der sie sich nach einer für sie sicherlich schwer zu bewältigenden Zeit befand.

Acryl auf Leinen

Am Zugang zum Wallnerhaus wurde der Besucher von einem Objekt empfangen, das die Künstlerin als "kopfüber" betitelte. Erst in der jüngsten Vergangenheit begann sie, ihr verstecktes Talent auszuleben und es ist ihr mit diesen Bildern, hauptsächlich in Acrylfarben auf Leinen, manchmal kombiniert mit Öl-Wachskreide (Stiften), auch sehr gut gelungen.

Geschichtsträchtige Location

Bürgermeister Manfred Fleißner, der es sich wie so viele Freunde und Bekannte von Johanna, nicht nehmen ließ, bei dieser Vernissage dabei zu sein, freute sich ganz besonders, dass sie sich für ihre erste Ausstellung ausgerechnet das geschichtsträchtige Wallnerhaus auserkoren hat. Er wünschte ihr, die ja einen Teil ihres bisherigen Lebens in der Gemeinde Kleblach/Lind verbrachte, für die weitere Zukunft alles Gute und viel künstlerischen Erfolg.

Auch der bekannte Berger Bildhauer und Künstler, Hans Peter Profunser, machte ihr seine Aufwartung und brachte den vielen Besuchern die tiefsinnigen Beweggründe als Antriebsmittel zu dieser Art von Malerei etwas näher.

Kurzweil für die Gäste

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Duo Gudrun Schindler und Heidi Strauß vom Ensemble „ein.horn“, das mit ihren eigenwilligen Musikkompositionen das Publikum begeisterte und damit das Ambiente des Wallnerhauses abrundete.
 
Bei einem Glaserl Sekt und einigen Köstlichkeiten vom hervorragend zubereiteten Buffet, konnten sich die Besucher noch lange über die Werke unterhalten, bei denen doch etliche einen größeren Interpretationsspielraum hinterließen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Mai zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr / Freitag 8 bis 13 Uhr.
Ende der Ausstellung am Sonntag 29. Mai, wobei am 28. und 29. Mai die Ausstellung von 10 bis 16 Uhr geöffnet ist.
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Margarethe Hopfgartner aus Spittal | 12.05.2016 | 14:38   Melden
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