28.04.2016, 15:32 Uhr

Endlich neuer Pächter für die "Schaumrolle" am See

Am 15. Mai soll die Schaumrolle mit Pächter Georg Mathiesl wieder in Betrieb gehen

Georg Mathiesl will "das tolle Ambiente inszenieren".

SPITTAL (ven). Endlich habe man sich geeinigt: Gastronom Georg Mathiesl wird das Restaurant im Spittaler Strandbad - besser bekannt unter dem Namen "Schaumrolle" - ab Mai betreiben. Ein offizieller Beschluss ist in der Gemeinde allerdings noch ausständig.

Fünf Mitarbeiter

"Laut den bisherigen Gesprächen wurde mir das Restaurant zugesprochen", so Mathiesl zur WOCHE. Die Zeit wurde ohnehin knapp, die Saison beginnt am 15. Mai und soll bis 15. September andauern. Bis Anfang Juli will Mathiesl das Lokal im Buffet-Betrieb betreiben, "weil noch keine Frequenz herrscht." Ab Anfang Juli wird es leichte italienische Küche, sowie abends Steak & Wine geben. "Selbstverständlich kochen wir auch vorher schon auf Vorbestellung - Gäste von Feiern, Geburtstagen, Firmenfeiern und so weiter sind herzlich willkommen", so der gelernte Koch. Selbst wird er aber nicht in der Küche stehen, beim Start will er zwei Mitarbeiter einstellen, in der Hauptsaison sollen es fünf - davon zwei in der Küche - werden. "Ich bin besser an der Front aufgehoben", schmunzelt er.

Bademeister eingespart

Beworben hat sich Mathiesl für das Restaurant bereits im Jänner, Anfang März lief die Bewerbungsfrist ab. "Vor drei Wochen gab es ein Hearing", so Mathiesl, der in Spittal noch das Abendlokal "Vinyl" und die Cafeteria im Krankenhaus betreibt. Ausschlaggebend dürfte seiner Meinung nach eine Kostenersparnis für die Gemeinde gewesen sein, denn er hat in der Zwischenzeit die Bademeister- und Helferprüfung absolviert. "Zwei Bademeister müssen vorhanden sein, die Gemeinde spart sich mit meiner Person einen zweiten", sagt er zur WOCHE.

Risikoanalyse und Angebot

Seine Mitbewerbe waren Josef Nothegger und ein zweiter Bewerber aus Millstatt. "Das Konzept von Nothegger ist ein schönes, aber braucht viel Geld und Vorlaufzeit", ist er der Meinung. Der weitere Mitbewerber habe sich für ein Objekt in Radenthein entschieden. "Ich habe eine Risikoanalyse und dann ein dementsprechendes Angebot gemacht", so Mathiesl.

"Ambiente inszenieren"

Mit der "Schaumrolle" hat er viel vor: "Es ist einfach ein tolles Ambiente am See, man muss es nur richtig inszenieren. Vielleicht gelingt mir ja mit Franz Schuster ein Package für die Überfahrt mit Essen. Die Anreise ist ja auch ein Teil des Erlebnisses", stellt er sich vor. Den Gruß aus der Küche kann er sich jedenfalls schon gut vorstellen: "Schaumrollen mit pikanter Füllung", schließt er.
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