13.04.2016, 14:10 Uhr

Flüchtlinge in Irschen protestieren mitten auf B100

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Sandro Stefaner postete dieses Foto von den protestierenden Flüchtlingen auf der Drautalbundesstraße (Foto: Stefaner)

Asylwerber seien mit Versorgung unzufrieden, Verwarnung folgt.

IRSCHEN. In der Drautaler Gemeinde gehen derzeit die Wogen hoch. Regionaut Sandro Stefaner postete ein Foto auf www.meinbezirk.at, auf dem Flüchtlinge auf der B100 in Irschen nahe ihrer Unterkunft - dem Irschner Hof - sitzend protestieren. Sie möchten andere Bedingungen in ihrer Versorgung erreichen.

Betreiber ist Russe

Laut Vizebürgermeister Alfred Tiefnig gab es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit dem Betreiber der Asylwerberunterkunft, einem Russen. "Wir haben hier Syrer und Afghanen, die Art und Weise der Verpflegung passt leider gar nicht", so Tiefnig. Bürgermeister, Betreiber und Zuständige des Flüchtlingsreferates befänden sich aber bereits in Gesprächen, um die Situation zu verbessern.

Verwarnung für Flüchtlinge

Nichts desto trotz werde es für die protestierenden Asylwerber eine Verwarnung geben. "Man kann sich nicht einfach mitten auf die Drautalbundesstraße setzen, das ist doch auch gefährlich", so Triefnig. Bei einem weiteren Verstoß drohe die Abschiebung.
Derzeit seien in Irschen rund 25 bis 30 Asylwerber untergebracht, es herrsche laut Tiefnig aber täglich ein Kommen und Gehen.
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Kurt Nöhmer aus St. Veit | 13.04.2016 | 21:03   Melden
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Christiane Irrenfried aus Villach | 14.04.2016 | 11:06   Melden
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WOCHE Kärnten aus Klagenfurt | 14.04.2016 | 15:43   Melden