18.07.2016, 13:03 Uhr

Für den Ernstfall stets gut gerüstet

Hier übten die Bergrettungskameraden eine Bergung im Wildbach (Foto: ÖBRD)

Um mit neuen Trendsportarten und deren Gefahren mithalten zu können, veranstalteten die Bergretter der Ortsstelle Spittal-Stockenboi nun eine besondere Übung.

SPITTAL, STOCKENBOI. Damit die Bergrettungskräfte immer für den Ernstfall gerüstet sind, haben 35 Kameraden der Ortsstelle Spittal-Stockenboi nun im Silbergraben (Nähe Weißensee Ostufer) eine besondere Übung veranstaltet.

Canyoning und Klettern

Als Übungsannahme war ein verletzter Kletterer aus einer Felswand zu bergen. Nachdem der Kletterer oberhalb des Silbergrabenbaches gesichert und erstversorgt war, war eine Bergung in diesen schwierigen Gelände nur mittels einer Seilbahn möglich. Diese Übung verlangte neben der körperlichen Anstrengung auch ein großes technisches Können von den Bergrettern ab. Bei einer weiteren Bergeübungsannahme wurde eine verletzte Canyoningsportlerin mittels einer Universaltrage über mehrere Wildbachverbauungen und Wasserfälle des Silbergrabenbaches aus der Schlucht geborgen, und mittels des Zweibeinbergegerätes auf eine Forststraße gebracht.

Trendsportarten immer beliebter

"Da die Trendsportarten wie Klettern und Canyoning immer beliebter werden, muss man als Rettungsorganisation auch darauf vorbereitet sein", so Ortsstellenleiter Michael Unterlerchner, der hier immer wieder auf das Ehrenamt seiner Kameraden setzt.
Dieser bedankte sich nach Beendigung der Übung bei der Mannschaft für die zahlreiche Beteiligung. Alle Übungsbeobachter haben bestätigt, dass die Bergretter von Spittal/Drau-Stockenboi für schwierige Notfälle gut gerüstet sind und Verunfallte schnell und sicher bergen können.
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