05.10.2016, 12:14 Uhr

Ideenwerkstatt mit positiven Ergebnissen

Auch Schulklassen wurden eingeladen, ihre Ideen vorzubringen (Foto: nonconform)

In Seeboden wurden Bürger intensiv in Sachen Ortsentwicklung und -gestaltung miteingebunden.

SEEBODEN (ven). Seeboden beziehungsweise das Kulturhaus wurde vergangene Woche zur wahren Ideen-Oase. Drei Tage lang wurde dort unter den Fittichen der nonconform Ideenwerkstatt mit dem Team rund um Roland Gruber fantasiert, gezeichnet, probiert und überlegt.
Auf www.ortsmitte.at konnten die Seebodener auch online ihre Ideen deponieren, die in einer Abschlusspräsentation nun zusammenfassend vorgestellt wurden.

Wo soll sich etwas verändern?

Alle Generationen waren eingeladen, auch ganze Schulklassen, um ihre Vision eines für sie lebenswerten Seebodens zu teilen. Zentrale Fragen dabei waren: Wo ist das Zentrum von Seeboden? Wo ist dein Lieblingsort? Wo triffst du zufällig Freunde und Bekannte? Wo siehst du Potenzial? Wo im Zentrum soll sich etwas verändern?

Verbindung Ort - See

Der Verkehrsplaner aus dem Team gab dabei mehrere Empfehlungen ab, eine davon ist die Akzeptanz des Verkehrs auf der B98, der Hauptstraße, die sich durch den Ort zieht. "Den wird niemand wegzaubern können. Deshalb müssen gestalterische Maßnahmen her." Ein multifunktionaler Mittelstreifen sei eine solche Hilfe, auch Fußgänger könnten dabei die Straße leichter queren. Weitere Ideen wären Alternativen zum Linienbus wie das Go-Mobil, E-Fahrzeuge, Car-Sharing. Eine weitere Empfehlung: "Kümmert euch um die Parallelräume!" Eine Idee wäre es, den Zentralparkplatz im Seezentrum über die Seestraße zu erschließen und eine Promenade für Fußgänger als direkte Verbindung vom Hauptplatz Richtung See zu schaffen.
Ein weiteres großes Thema sei die Platzgestaltung. Der Bereich um die Kirche weise derzeit zu viele - unübersichtliche - Wege auf.

Ergebnisse sacken lassen

Bürgermeister Wolfgang Klinar: "Die Ideenwerkstatt war sehr positiv und konstruktiv. Wir müssen die Ergebnisse nun erst mal sacken lassen. Für die Umsetzung der Ideen sind natürlich noch viele Gespräche notwendig. Wir werden dies in den entsprechenden Gremien beraten."
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