09.06.2016, 08:00 Uhr

Neuer Steg im Dellacher Strandbad

Der Steg im Dellacher Strandbad ist desolat und stand vor der Sperre (Foto: KK)

Sanierungsarbeiten durch Bürgerbeteiligung und Freiwillige Helfer.

DELLACH, MILLSTATT. Das Dellacher Strandbad hat einen neuen Steg bekommen. Möglich war dies durch ein Bürgerbeteiligungsprojekt einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft von Millstättern.

Mehr Gemeinschaft im Ort

Mit dabei sind verschiedene Freiwillige, darunter die Dorfgemeinschaft Lammersdorf, Grantsch und Görtschach, berichtet Bernd Pucher von der Bürgerinitiative Millstatt.
"Bereits am Beginn dieser neuen Gemeinderatsperiode war klar, dass ein besonderer Schwerpunkt im Bereich von Bürgerprojekten gesetzt werden soll. Das vorrangige Ziel dabei ist es, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit von Zusammenarbeit und Eigenleistungen zu schaffen. So können als Nebeneffekte eine stärkere Identifikation mit Millstatt und mehr Gemeinschaftsleben sowie Gemeinschaftsgefühl entstehen", so Gemeindevorstand Judith Oberzaucher (Grüne).

Kein Geld für Steg

"Der Steg war desolat, die Gemeindeführung wollte ihn sperren", so Pucher. Er und die Bürgerinitiative wollten dies verhindern. "Eigentlich ist es Aufgabe der Gemeinde, den Steg im gemeindeeigenen Bad zu sanieren, aber das Geld ist nicht da", sagt er. Daraufhin wurde ein Spendenkonto eingerichtet, die Sanierungsarbeiten starteten vergangene Woche. "Sofern die Witterung mitspielt, sind wir diese Woche mit den Arbeiten fertig", sagt Pucher. Insgesamt rund 16.000 Euro wurden in den Steg investiert, der rund 120 Quadratmeter groß ist. 15 Leute arbeiten daran mit.

Neues Referat in Gemeinde

Mit dem neu etablierten Referatsbereich der Bürgerbeteiligung wurde dem vielfach geäußerten Wunsch zur freiwilligen Mitarbeit an Gemeinschaftsprojekten nun Rechnung getragen. "Es freut mich sehr, dass wir dieses Engagement in Dellach unterstützen konnten. Hier wird gezeigt, wie Gemeinschaft nicht nur lebt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes be-lebt", so Oberzaucher weiter.
Als Referentin für Bürgerbeteiligung sehe sie in diesem Bereich ein riesiges Potential, das eine wesentliche Bereicherung für das Gemeinschaftsleben in der Gemeinde darstellt.
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