31.08.2016, 17:40 Uhr

Poesie und Musik im Seebodener Blumenpark

Poesiefestival im Seebodener Blumenpark (Foto: KK/kultur.im.puls)

Lesungen auf italienisch und deutsch bei Poesiefestival.

SEEBODEN. Einfühlsame Poesie und von italienischer Lebensfreude geprägte Musik verwöhnten die Zuhörer beim Internationalen Poesiefestival „Poesia & Musica“ im Seebodner Blumenpark. Direkt am Millstätter See genossen Künstler und Besucher den Sommertag.

In Italien abgesagt

Gerhart Weihs, Obmann des Vereins Kultur.im.puls, eröffnete die Veranstaltung, die gemeinsam mit der Dante Alighieri Gesellschaft Spittal/Millstätter See und mit deren finanziellen Unterstützung durchgeführt wurde. Nur dem Engagement der Dante Alighieri Gesellschaft ist es zu verdanken, dass die von Renzo Furlano in Cormons gegründete Veranstaltungsreihe hier stattfinden konnte, während sie in Italien bedauerlicherweise abgesagt werde musste. Umso mehr schätzten unsere italienischen Freunde, dass das Poesiefestival am Millstätter See stattfinden konnte.

Völkerverbindend

Die völkerverbindenden Lesungen in italienischer und deutscher Sprache wurden von Elisabeth Faller gekonnt moderiert und gefühlvoll und ausdrucksstark übersetzt. Zwischen den Lesungen begeisterten Maestro Rocco Burtone (Gesang und Gitarre) und Maestro Arno Barzan (Piano) die Zuhörer mit kontrastreichen Musikstücken. Sie überzogen den Park und den See mit einer wahren Klangwolke.

Augen öffnen für das Sonnenlicht

Angelika Stallhofer, sie lebte lange Zeit in Seeboden, wurde mit dem 3. Platz beim Kärntner Lyrikpreis ausgezeichnet. Sie begeisterte die Zuhörer u.a. mit ihrem „Gespräch mit der Erde“. Passend zum Sommertag enthielt ein Text die Worte „Augen öffnen für das Sonnenlicht zwischen den Blättern“.

Einfühlsam

Natalia Bondarenko ist in Kiew/Ukraine geboren und lebt seit 1990 in Udine. Sie hat ebenfalls einige bedeutende Literaturpreise gewonnen und mehrere Gedichtbände veröffentlicht. Zudem ist sie als Übersetzerin tätig. Bondarenko beeindruckte die Zuhörer mit ihrer ausdrucksstarken und doch einfühlsamen Vortragsweise.

Seebodenerin dabei

Die Seebodenerin Christine Tidl schreibt Lyrik und Kurzgeschichten. Sie begeisterte schon im Vorjahr die Zuhörer mit ihrer Gedankenwelt. Mit ihren Worten „ein Sonnstrahl küsste die Erde“ schloss sich der Kreis zur ersten Poetin.
Bei friulanischem Prosecco und Pinza wurde die Veranstaltung in gemütlicher Geselligkeit beschlossen.
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