07.03.2016, 16:57 Uhr

Suchhund Tarko fand vermissten Einsiedler

Toben und Spielen sind für Hund und Herrl ein Muss. Die Arbeit soll "unbemerkt" bleiben

Lorenz Geiger ist stolz auf die Leistungen seines jungen Rettungshundes.

STOCKENBOI. Lorenz Geiger und sein Hund Tarko waren mit der Bergrettung Spittal-Stockenboi und der Alpinen Einsatzgruppe auch bei der Suche nach dem vermissten 67-jährigen Einsiedler aus Stockenboi beteiligt. Tarko war derjenige, der den Mann nach über einer Woche tot aufgespürt hat.

Mann war eingeschneit

Der Mann ist am Nachhauseweg von einem Steig, der zu seinem Wohnhaus führt, ca. zehn Meter abgestürzt und bei einem Bach zum Liegen gekommen. Der Unfall ist vermutlich vor dem letzten starken Schneefall passiert und so wurde der Mann eingeschneit. In diesem Bereich lagen etwa 50 Zentimeter Schnee mit einer sehr kompakten Oberfläche, was die Suche zusätzlich erschwert hat. Die Einsatzkräfte waren auch mit Sonden und Schaufeln unterwegs.

Am richtigen Weg

Geiger freute sich sehr über die Leistung seines jungen Rettungshundes, der die richtige Spürnase hatte und den Vermissten unter der geschlossenen Schneedecke aufspüren konnte. Tarko ist als Lawinensuch- und Leichenspürhund ausgebildet. "Solche Erfolge sind der Lohn von vielen Übungsstunden und bestätigen einem Hundeführer, dass man auf dem richtigen Weg bei der Ausbildungsarbeit zu einem guten Rettungssuchhund ist", so Geiger.
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