14.04.2016, 09:00 Uhr

Wo drückt der Schuh in Gmünd?

Gerald Stoxreiter, Heidi Penker, Philipp Schober, Sylvia Treffen, Hedwig Egger und Hubert Rudiferia

Künstlerstadt will familienfreundliche Gemeinde werden und holt Bürger dazu ins Boot.

GMÜND (ven). Die Künstlerstadt Gmünd steckt mitten in den Arbeiten am Weg zur Auszeichnung "Familienfreundliche Gemeinde". Gemeinsam mit Bürgern soll eruiert werden, wo noch Aufholbedarf in der Stadtgemeinde herrscht.

Bürger sollen mitreden

"Wir haben einen Fragebogen erstellt, unter dem Motto 'Wo drückt der Schuh?' können Bürger im Rathaus in einer Box bis 15. Mai ihre Wünsche und Vorstellungen abgeben. Natürlich freuen wir uns auch über Lob über bereits Vorhandenes", so Vizebürgermeisterin und Ausschussobfrau für Familien und Soziales.

Wünsche oft schnell umsetzbar

"Wir haben uns den Fragenkatalog für die Zertifizierung angesehen und waren erstaunt, was wir davon bereits anbieten können", sagt sie. Derzeit wird der genau Ist-Zustand in der Gemeinde ermittelt. "Was haben wir bereits für unsere Bürger im Angebot - vom Säugling bis zum Senior, was deckt der Bezirk ab", sind hier die Fragen, die es zu beantworten gilt. Hier sind auch die Bürger gefragt, denn "hin und wieder sind wir selbst schon ein bisserl betriebsblind", schmunzelt Penker. Sie habe außerdem festgestellt, dass einige Wünsche auch recht schnell und mit wenig Aufwand erfüllt und umgesetzt werden könnten.

Zum Audit als familienfreundliche Gemeinde möchte Penker auch noch ein Unicef-Zusatzzertifikat als "Kinderfreundliche Gemeinde" erreichen. Wenn es Gemeindebürger gibt, die auch in der Hinsicht mitarbeiten möchten, sind sie herzlich willkommen.

Kinderbetreuung ist top

Stolz ist Penker auch auf das Kinderbetreuungsangebot in der Künstlerstadt. "Im Kize in Fischertratten gibt es Betreuung ab einem Jahr von sieben bis 17 Uhr, das ganze Jahr über. Auch unsere Preise sind hervorragend", sagt sie. Auch in der Volksschule gibt es eine Nachmittagsbetreuung mit Verköstigung und Lernbegleitung. "Derzeit haben wir hier so viele Kinder, dass wir eine zweite Gruppe machen müssen", sagt sie. Das Angebot werde auch von NMS-Schülern in Anspruch genommen.

Zertifizierung im August

Bis August soll das Projekt abgeschlossen sein, den Fragebogen gibt es in der Gemeindezeitung sowie im Rathaus im Erdgeschoss bei der gelben Einwurfbox, dazu gibt es auch eine Informationsbroschüre.
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