14.09.2016, 05:30 Uhr

Kick Intern Spittal

In unserer Serie "Kick Intern" gibt Peter Tiefling einen Überblick darüber, was sich bei den Spittaler Fußballvereinen intern abspielt.

Torjäger ist zu wenig

Ein gut aufgestellter Kader zu Saisonstart, ist noch lange kein Garant für einen erfolgreichen Meisterschaftsverlauf. Davon können die Funktionäre der WSG Radenthein mit ihrem Trainer Alfred Zagler ein Lied singen. Sie verstärkten sich in der Sommerübertrittszeit mit Torjäger Daniel Urbas, der bereits neunmal einnetzte und Christian Krieber. „Aber ein Torjäger alleine ist allemal zu wenig, wenn Verletzungen, berufliche Unabkömmlichkeiten oder mangelndes, sportlich faires Verhalten dazukommen“, spricht Zagler die Gründe für das aktuelle Auf und Ab an.

Die Ausfälle

So muss der WSG-Trainer wichtige Stützen seines Spielsystems vorgeben. Mittelfeldmotor Manuel Lips hat sich das Kambein gebrochen, Abwehrchef Urban Murn erlitt einen Kreuzbandriss, Ingo Daborer ist beruflich in der USA.

Sportliche Unfairness

Nicht ganz verständlich ist der persönliche Rückzug von Neuzugang Christian Krieber. Der regionalligaerfahrene Kicker wurde von Trainer Zagler im Derby gegen Seeboden nicht in der Startformation aufgeboten. Infolge hat sich Krieber nicht mehr bei Verein und Trainer blicken lassen. Ihm sei ins Stammbuch geschrieben: „Es haben schon größere Fußballer auf der Ersatzbank Platz genommen und trotzdem Mitspielern und Verein nicht den Rücken gekehrt. „So falsch kann meine Entscheidung nicht gewesen sein, wir haben 5:1 gewonnen“, so Zagler zur Causa Krieber. Gegen Nötsch (0:1) musste er den wegen unsportlichen Verhaltens suspendierten Saldjan Djurdjevic, vorgeben.
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