25.05.2016, 11:30 Uhr

Abgespeckt: Drittschönster Niederösterreicher verlor 55 Kilo

Stefan Fizor landete bei der Mister NÖ Wahl am dritten Platz. Vor einigen Jahren hätte ihm das wohl niemand zugetraut. (Foto: Daniela Matejschek)

Stefan Fizor aus St. Pölten bewies Selbstdisziplin. Im Oktober fährt er zur Mister Austria Wahl.

ST. PÖLTEN (jg). Sportlicher Körperbau, Bart, lange Haare, ausgeprägte Wangenknochen. Das ist Stefan Fizor heute. Mit diesem Aussehen wurde der 30-jährige St. Pöltner kürzlich zum drittschönsten Mann Niederösterreichs gekürt und fährt nun im Oktober als Kandidat zur Wahl des Mister Austria. "Ich glaube, es waren alle sehr hübsch", sagt er über seine Kontrahenten. Mit dem Ergebnis der Mister Niederösterreich Wahl kann er demnach gut leben. Überhaupt fühlt er sich in seiner Haut momentan so richtig wohl.
Das war nicht immer so. Ab dem 12. Lebensjahr pflegte der heutige Chemie- und Physikstudent einen ungesunden Lebenswandel. "Ich habe viel und ungesund gegessen", sagt er. Später kam das Rauchen dazu.

Ein neuer Lebenswandel

Mit 22 Jahren schließlich der Wandel. "Ich fühlte mich träge und schwach und sagte mir, so kann das nicht weitergehen", sagt Fizor. Von einem Tag auf den anderen stellte er hochmotiviert seine Ernährung um, begann – unterstützt durch Personal Trainer Stefan Jun – Sport zu betreiben und wurde zum Nichtraucher. "In den ersten zwei Woche sind gleich die ersten 14 Kilo gepurzelt", sagt er. Dabei blieb es nicht: Innerhalb eines Jahres verlor er aufgrund seines neuen Lebenswandels insgesamt 55 Kilogramm.
Ist sein jüngster Titel nun die Krönung für die harte Arbeit und Selbstdisziplin? Nein, meint er. "Die Krönung ist, dass ich mich pudelwohl fühle", sagt er. Früher habe er beim Laufen nach fünf Minuten aufgeben müssen. "Jetzt kann ich 16 Kilometer laufen und fühle mich super." Derart selbstbewusst geht er auch in die Mister Austria Wahl: Ich rechne mir gute Chancen aus. Es ist wieder eine andere Jury, es wird wieder ein anderer Typ gesucht."

Und nun zur schlechten Nachricht für unsere Leserinnen: Zu haben ist der sportliche Student nicht mehr. "Ich bin in einer Beziehung", sagt er.
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