05.08.2016, 12:18 Uhr

„Alles Katze“ in St. Pölten

Die Vier Pfoten Mitarbeiterinnen Veronika Weissenböck und Martina Pluda übergaben LR Androsch Lebendfallen zum Fangen streunender Katzen. Anwesend war auch die Tierschutzsombudsfrau des Landes Niederösterreich, Lucia Giefing. Copyright Foto: Herbert Käfer (Foto: Herbert Käfer)

Tag der Katze: Ein einziges Katzenpaar kann nach fünf Jahren 12.680 Nachkommen zeugen

ST. PÖLTEN (red). Im Zuge der „Alles Katze!“ Informationstour und kurz vor dem Internationalen Tag der Katze am 8. August hat Vier Pfoten auch in St. Pölten Halt gemacht. Das Team überreichte dem niederösterreichischen Landesrat Maurice Androsch Lebendfallen zum Fangen streunender Katzen. Ziel der „Alles Katze!“ Tour ist es, die Bevölkerung über Probleme rund um streunende Katzen in Österreich sowie über die gesetzliche Kastrationspflicht so genannter Freigängerkatzen zu informieren. Neu ist, dass seit dem 1. April 2016 diese Pflicht auch für Bauernhofkatzen gilt. Gängige Ängste und Vorurteile rund um das Thema Kastration werden angesprochen und entkräftet.

Wie wichtig die Kastration von Katzen ist, erklärt Veronika Weissenböck von Vier Pfoten: „Ein einziges Katzenpaar kann in einem schneeballartigen System theoretisch nach fünf Jahren bereits 12.680 Nachkommen zeugen. Denn: Katzen sind bereits mit vier bis fünf Monaten geschlechtsreif, sie können bis zu dreimal jährlich jeweils mindestens drei Kätzchen zur Welt bringen.“ Mit einer wachsenden Größe von Streunerkatzen-Kolonien steigt aber natürlich auch die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten, Parasiten und Seuchen und somit auch das Tierleid. All dies kann durch Kastration verhindert werden. Seuchen sind zudem nicht nur für streunende Katzen, sondern auch für Hauskatzen mit Zugang zum Freien ein Risiko.
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