31.05.2016, 10:04 Uhr

Rekord in St. Pölten: AK-Steuerrückholaktion bringt fast 2 Millionen Euro

Familie Frommhund und Köfinger aus Prinzersdorf ließ sich von der Arbeiterkammer Niederösterreich beim Lohnsteuerausgleich unterstützen. V.l.n.r. Vorne: Berater Erich Tröstl, Familie Frommhund und Köfinger; hinten: Bezirksstellenleiter Andreas Windl, AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser, Steuerexpertin Dominique Feigl. (Foto: Mario Scheichel)
ST. PÖLTEN (red). Die Steuersparwoche der Arbeiterkammer in St. Pölten war auch heuer wieder ein großer Erfolg. Bei den Beratungen und der Gesamtsteuergutschrift wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Bei 3.186 Terminen für die Steuersparwochen konnte eine Steuergutschrift von insgesamt 1.987.665 Euro erreicht werden. „Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen sich jeden Cent, den sie zu viel Steuer bezahlt haben, vom Finanzamt zurückholen. Das ist vor allem angesichts der permanent steigenden Lebenshaltungskosten wichtig“, erklärt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ Vorsitzender Markus Wieser.

Höchste Gutschrift im Bezirk: 5.368 Euro

Eine Frau aus St. Pölten konnte sich für das letzte Jahr 5.368 Euro an zu viel bezahlter Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen. Die Mutter von vier Kindern war im vergangenen Jahr Alleinerzieherin. Sie konnte den Kinderfreibetrag sowie erhöhte Familienbeihilfe für ihre Kinder geltend machen. Darüber hinaus stieg die Gutschrift aufgrund von Kinderbetreuungskosten sowie aufgrund von sogenannten Topfsonderausgaben an.

Auch kleinere Gutschriften sollte man sich vom Finanzamt zurückholen, rät die AKNÖ. Insbesondere jene ArbeitnehmerInnen, die keine Lohnsteuer, jedoch Sozialversicherungsbeiträge zahlen, können sich bei der Arbeitnehmerveranlagung die Negativsteuer zurückholen. Auf Grund der Steuerreform ist dies für das Veranlagungsjahr 2015 noch mehr als die Jahre davor. Die Arbeitnehmerveranlagung kann fünf Jahre rückwirkend durchgeführt werden.

Weitere Informationen auch auf noe.arbeiterkammer.at
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.