14.06.2016, 08:42 Uhr

"Wer arbeitet, darf nicht der Dumme sein"

Wollen Leistungswillige im Land unterstützen: Bettina Rausch, Fritz Ofenauer, Martin Michalitsch und Doris Schmidl.

St. Pöltner Volkspartei setzt sich im Zuge einer Kampagne für eine Deckelung der Mindestsicherung ein.

ST. PÖLTEN (red). "Die aktuelle Situation bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung zeigt, dass die Kosten von Jahr zu Jahr ansteigen und Mindestsicherungs-Bezieher oft mehr bekommen als Menschen, die arbeiten gehen und Steuern zahlen", so VP-Bezirksobmann Martin Michalitsch. 3.690 Menschen beziehen aktuell in St. Pölten Stadt und Land Mindestsicherung. Die Unterstützung sei wichtig, um in Notsituationen Menschen über die Runden zu bringen. Doch laut der Volkspartei werde sie zunehmend als selbstverständlich gesehen, nicht zuletzt, weil sie im Vergleich zu manchen Löhnen zu hoch angesetzt sei. Unter dem Motto "Wer arbeiten geht, darf nicht der Dumme sein" setzt sich die VP nun für eine Deckelung der Unterstützung bei 1.500 Euro pro Haushalt ein. Gleichzeitig sollen etwa in Form eines Wiedereinsteiger-Bonus Anreize geschaffen werden, dass sich arbeitsfähige Menschen wieder in den Arbeitsprozess integrieren.
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* Subhash aus Zwettl | 30.09.2016 | 12:16   Melden
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