27.06.2016, 15:15 Uhr

"NÖ Frauenpower Team" erstmals gefordert

Petra Richter und Sabine Mühlbauer berichten von ihrer ersten Trainingswoche für den NÖ Frauenlauf am 28. August 2016

Vorgabe: Montag, 20.06.2016, Dauerlauf von 6km / Pace 6 Min

Am Samstag den Wetterbericht gecheckt und gesehen, dass das Wetter am Montag nicht optimal sein soll. Somit war klar, ein Morgenlauf im Urlaub muss her. Wecker für 7 Uhr früh gestellt und gehofft, dass das Wetter mit mir gnädig ist. Nachdem mich der Wecker aus dem Schlaf riss, hüpfte ich sofort in die Laufsachen und schon konnte es losgehen. Vor der Hoteltür wehte mir gleich eine warme Brise ins Gesicht und die Freude war groß, trockene Straße und kein Regen in Sicht. Zeitgleich ging meine Schwägerin mit dem Hund spazieren. Offenbar war nicht nur ich eine Frühaufsteherin. Im Urlaub bin ich so etwas ja üblicherweise gar nicht gewohnt. Also startete ich in die andere Richtung und wählte jene Strecke, wo es zu Beginn bergauf ging. Denn am Ende wäre dann das Bergab laufen die Belohnung. Geplant war ja eigentlich nur ein kurzer Lauf. So rund 5km würden ja mit den derzeitigen Kniebeschwerden eh reichen. Gerade so, dass man die Gegend hier ein bisschen erkunden kann. Zuerst kam ich bei den Lamas vorbei. Also Handy gezückt, Foto gemacht und weiter gings. Puh, ganz schön mühselig geht’s da hinauf. Es kam mir alles so furchtbar anstrengend und langsam vor. Nach ein paar weiteren Fotos sah ich mal bei rund 2,5km nach wie weit ich denn schon war und siehe da, Pace 5:58 Min. Puh, wie soll ich da eine Pace von 6:30 Min schaffen, wenn mir das schon wie ein Spaziergang vorkam. Na gut, erweitern wir die Distanz und laufen 3km hinauf und dann wieder retour. Beim Sammeln einiger Landschaftseindrücke und beim Genießen der Ruhe kam ich auch bei einer Herde Schweinchen vorbei. Die Zeit verging wie im Flug. Irgendwann sah ich dann mal nach wie weit ich denn schon sei und was stellte ich fest, bald wären es 4km. Der Gedanke an den Laufplan mit den vorgeschriebenen 8km ließen mich dann doch die 4km erzielen. Umgedreht und schon gings bergab. Tja, beim Bergauf laufen spürte ich schon leicht das Knie und versuchte nicht dran zu denken. Am Rückweg aber konnte ich mich nicht mehr ablenken und versuchte auch deshalb nicht allzu schnell bergab zu laufen. Immerhin weiß man ja, dass dabei das Knie noch mehr beansprucht wird. Aber eine Pace von 6 Min konnte ich trotzdem nicht halten. Ein bisschen schneller fiel es dann doch wieder aus. Zurück beim Hotel angekommen war ich echt happy, den ersten Trainingslauf absolviert zu haben. Was ich da noch nicht wusste, dass auf mich und mein Knie ein zusätzlicher ‚Spaziergang‘ von weiteren 8,5km wartete. Aber mein Ehrgeiz und mein Ziel lassen mich durchhalten, denn ohne Laufen kann ich einfach nicht.

Vorgabe: Dienstag, 21.06.2016, Krafttraining im Cleverfit

Als ich ins Fitnessstudio kam, war der erste Blick auf die Eintragungsliste vom Zirkeltraining. Tja, leider musste ich mich auf die Warteliste setzen. Nun gut, da ich ja ohnehin mein Workout absolvieren
kann, dachte ich mir, ich beginne mit meinen Übungen und wenn dann noch ein Platz frei wird, kann ich mich ja dazu gesellen. So war es dann auch. 36 Min Zirkeltraining. Zu Beginn dachte ich mir noch ob das alles wäre. Immerhin bin ich von den Gewichten her einiges mehr gewohnt. Doch in der dritten Runde kam auch ich ins Schwitzen. Es ist kaum vergleichbar mit einem normalen Krafttraining. Immerhin ist man in dauernder Bewegung. Nachdem das Workout zu Ende war, hatte ich natürlich immer noch nicht genug und habe noch meine üblichen Übungen durchgemacht. Kurz vor Ende habe ich mir von Conny noch die Faszienrolle zeigen lassen. Dazu muss ich sagen, ich hab mich da ja nie drüber getraut die zu verwenden. Sieht ja doch komisch aus und anfangs stellt man sich ja auch noch etwas blöd. Aber im Endeffekt war ich dann doch positiv überrascht. Auf den Oberschenkelaußenseiten war es echt schmerzhaft.

Vorgabe: Donnerstag, 23.06.2016, 2km Einlaufen, 3km / Pace 5:45 Min, 2km / Pace 5:15 Min, 2km Auslaufen

Tja, den Besten Tag der Woche wohl gewählt. Bei gefühlten 40 Grad schob ich den Lauf bis am Abend auf. Doch zwischen 18 und 19 Uhr war es noch immer total heiß. Und so auch das Ergebnis vom Lauf. Er war furchtbar anstrengend und zu Beginn kam es mir mega langsam vor. Nach dem ersten Kilometer meldete die Pace eine Zeit von 5:39 Min und ich merkte für das Einlaufen bin ich zu schnell, trotz dessen es mir langsam vor kam. Der zweite wurde dann etwas langsamer mit 5.49 Min und der dritte noch langsamer mit 5:52 Min. Da merkte ich schon wie schwer ich mir tu nach einer vorgegebenen Zeit zu laufen. So und nun der Intervall. Natürlich wurde der vierte Kilometer viel zu schnell mit 5:36 Min. So versuchte ich etwas Tempo rauszunehmen und schaffte beim fünften Kilometer mit 5:43 Min fast die vorgegebene Pace. Hier merkte ich schon, dass es heute kein guter Tag war. Etwas begleitet von Seitenstechen wollte ich aber nicht aufgeben. Zwar konnte ich die vorgegebene Pace bei Kilometer sechs mit 5:16 Min fast erreichen, doch musste ich bei der Traisen eine kurze Pause einlegen. Ich war schon so überhitzt, sodass ich mich kurz abkühlen musste. Beim siebten Kilometer habe ich mich noch bemüht schneller zu laufen, aber ich wusste, die Vorgabe kann ich unmöglich einhalten. Ich freute mich einfach nur bis zu Hause durchzuhalten ohne einer weiteren Pause. Ich hasse Pausen. Ich mache nie Pausen. Frust kam noch dazu, aber die Freude wegen dem schmerzfreien Knie war größer. Da nun die Vorgaben fast erfüllt waren, gings ans Auslaufen. Schön ruhig und langsam konnte ich dann den achten Kilometer in 5:53 Min erreichen. Jetzt erst machte sich ein kleines Ziepen im Knie bemerkbar und ich zählte nur die Kilometer an denen ich nichts spürte und war überzeugt, dass die Faszienrolle geholfen hat. Den neunten Kilometer dann noch eine Spur flotter mit 5:50 Min und noch einen extra Kilometer nochmals in 5:53 Min. Quasi als Draufgabe, weil ich den zweiten Intervall nicht so schnell gelaufen bin wie es vorgesehen war. Nach 10,11 km und den anstrengendsten Lauf in diesem Jahr freute ich mich besonders auf die Abkühlung mit dem Schlauch im Garten.

Vorgabe: Samstag, 25.06.2016, Dauerlauf von 10km / Pace 6:30 Min

Nachdem ich von Freitagnachmittag bis Sonntag mit Fieber flach gelegen bin, konnte ich leider keine Laufsession einlegen. Mir fällt es eh immer ur schwer meine Füße still zu halten und nun zu wissen, dass ein Trainingsplan vorliegt und alle anderen fleißig trainieren – das steigert mein schlechtes Gewissen noch mehr.
So werden nun leider auch der heutige Lauf und die morgige TRX-Stunde für mich ausfallen

Erstes Feedback von Sabine

Mein Feedback zu dieser Woche fällt eher dürftig aus da ich gerade in der Woche im Urlaub war und somit nicht alles machen konnte.
Die Laufeinheiten die ich machte waren 5km am Montag, dabei gings mir sehr gut, Geschwindigkeit lag bei 6:10 im Schnitt und war für mich ein normaler lauf. Heute war dann der 6er mit 5:45 am Programm. Die Hitze setzte mir dabei echt sehr zu und noch dazu war ich statt 5:45 mit 5:28 unterwegs weil mir runtastic iwie falsche Infos gab. Der 2. km lag dann wiederum bei 6:01 und der Rest bei 6:20 zuvor und danach. Fazit... fordernd, heute wegen hitze eben fast schon überfordernd leider. Erwartung ist für nächste Woche diesen 5:45er Intervall statt Dauerlauf hinzukriegen.
Training gefällt mir dennoch sehr gut und ich freu mich schon auf die weiteren Wochen. Nächste Woche möchte ich die fehlende Laufeinheit noch einbauen.

Alle Berichte rund um den Frauenlauf und die Vorbereitung des "NÖ Frauenpower"-Teams im Online-Channel der Bezirksblätter

NÖ Frauenlauf
Running Schritti
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.