31.08.2016, 08:30 Uhr

Arbeit die "spacig" klingt, aber nicht ist

Die Kunden von Thomas Erhart und Jürgen Kellner wissen was die SIG tut, künftige Mitarbeiter haben oft noch keine Vorstellung. (Foto: SIG Austria)

Die Service Innovation Group Austria mit Sitz in St. Pölten ist der verlängerte Arm der Markenindustrie.

ST. PÖLTEN (bt). Unter Outsourcing von Vertriebs- und Merchandising-Dienstleistungen können sich nur die wenigsten etwas vorstellen. Doch genau das macht die Service Innovation Group Austria mit Österreich-Sitz am St. Pöltner Rathausplatz. "Hört sich spacig an", lacht auch der Neulengbacher Geschäftsführer Thomas Erhart.

"Arm der Marken"

Das europaweit agierende Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland sieht sich als verlängerten Arm der Markenindustrie. Das Personal der SIG führt Arbeiten für Markenartikelhersteller durch, wird der Firma aber nicht völlig überlassen. "Wir steuern den Außendienst selbst", erklärt Erhart. "Wir meistern das ganz gut, dass wir Leute in dieses Feeling reinkriegen, obwohl sie eigentlich nicht bei der Marke arbeiten", so Account Manager Jürgen Kellner. Möglich sind geringfügige, Teilzeit- oder Vollzeit-Anstellungen, um dann etwa als Mystery Shopper, Promoter oder Merchandiser, also Markenbetreuer unterwegs zu sein.

"St. Pölten ist Wahnsinn"

Seit sechs Jahren gibt es die Service Innovation Group in Österreich. Vor einem Jahr erfolgte der Umzug von Wien nach St. Pölten. "Diese Entscheidung war absolut richtig. Wir haben unsere Standortkosten massiv gesenkt und nutzen diese Einsparungen um unsere Mannschaft am Point of Sales zu stärken", schildert Geschäftsführer Thomas Erhart. Auch die zentrale Lage sprach für St. Pölten. Doch als schlechte Idee erwies es sich, die Übersiedelung am 1. April 2015 bekannt zu geben. "Unsere Kunden haben geglaubt wir wollen sie veralbern und haben gesagt so schlimm ist St. Pölten auch wieder nicht", lacht das Führungsteam.


Ehrgeizige Ziele

Der Neulengbacher legt die Messlatte für sein Unternehmen hoch: "Wir wollen Ende 2017 in unserem Bereich quantitativer und qualitativer Marktführer sein. Qualitativ sehen wir uns jetzt schon ganz oben."
Um dieses große Ziel erreichen zu können braucht es das richtige Personal. "Ich trau es mich kaum sagen. Aber vor 20 Jahren war das eine Branche für die, die nichts gekonnt haben. Das hat sich gewandelt. Wir sind die innovativen Treiber am Markt."

Zur Sache:

In Europa beschäftigt die SIG 16.000 Mitarbeiter. In Österreich sind es 400, davon 66 in Niederösterreich. In St. Pölten wird derzeit eine Vollzeit-Unterstützung für die IT Abteilung gesucht. Näheres dazu und alle sonstigen offenen Stellen sind unter http://www.sigsales.at/jobs zu finden. Auch Inititativbewerbungen nimmt die SIG gerne an.
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