10.04.2016, 17:36 Uhr

Bauarbeiten für Hochwasserschutz Harlanderbach haben begonnen

NR Anton Heinzl, GR Andreas Fiala und gef. Vorsitzende Gabriele Vavra mit den Bauplänen des Rückhaltebeckens und dem Harlander Stadtexpress aus dem Jahr 2011. (Foto: privat)
ST. PÖLTEN. (red). „Seit vielen Jahren setzen wir uns dafür ein, nun haben wir es geschafft. Mit den Bauarbeiten für die Errichtung des Retentionsbeckens Harlanderbach wurde bereits diese Woche begonnen. Unser Einsatz hat sich gelohnt, Harland wird sicherer und noch um ein Stück lebenswerter. Wir danken hier auch Bgm. Matthias Stadler für seine Unterstützung“, freuen sich Harlands SPÖ-Vorsitzender NR Anton Heinzl, Gemeinderat Andreas Fiala und die geschäftsführende SPÖ-Vorsitzende Gabriele Vavra.
Das Becken ist mit einem nutzbaren Volumen von ca. 102.000 m3 projektiert und damit auf ein 100- jährliches Hochwasser ausgerichtet. Die Dammlänge wird cirka 220 Laufmeter betragen, die Höhe des Dammes bis zu 9 Meter. Für die Schüttung des Dammes sind ca. 25.000 m3 Material erforderlich.
Das Gesamtbauvolumen dieses Vorhabens wurde mit 2.175.000 Euro geschätzt, wobei für die Stadt und den Traisenwasserverband ein Beitrag von je 113.100 Euro budgetiert ist. Zudem hat die Landeshauptstadt St. Pölten bereits rund 300.000 Euro im Flurbereinigungsverfahren investiert. Der Restbetrag wird durch Bundes- und Landesfördermittel gedeckt.

Grundstückszusammenlegungen gelungen

Im Sommer 2009 traf ein großes Hochwasser die St. Pöltner Innenstadt. Damals trat auch der Harlander Bach über die Ufer. „Um derartige Szenen künftig zu verhindern wird nun dieses Projekt realisiert. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass dafür ein Flurbereinigungsverfahren erforderlich war und dabei viele Grundstücke betroffen waren, die auf dem Gemeindegebiet von Pyhra liegen. Im Grundzusammenlegungsverfahren Altmannsdorf-Zuleithen wurden 166 ha Fläche bearbeitet, 47 Parteien waren daran beteiligt. Nach vier Jahren intensiver Bemühungen sind die notwendigen Grundstückszusammenlegungen gelungen. Zudem konnten sechs Kilometer neue Wanderwege angelegt werden“, so Heinzl, Fiala und Vavra.
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