01.05.2016, 18:04 Uhr

Rosalinde Tessmann zum Muttertag.

Eberstein: Biolandhaus Arche | Mitten in der Welt stehen wir und sehen die Liebe nicht.

Wenn Gott die Liebe ist und wir seine Kindersind, dann will er uns in seiner Liebe leuchten sehen. Jesus der Sohn Gottes ist menschgewordene Liebe. In Joh 13/34 lesen wir, was Jesus sagt: Ein neues Gebot gebe ich Euch. Liebt einander! Wie ich Euch geliebt habe, so sollt ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.

Jesus hat sein Leben geopfert, damit wir umkehren und das alte Leben loslassen. Er will uns alle zu seine Jünger machen, aber wir wollen nicht in seine Schuhe steigen. Er will Wohnrecht bei uns haben, in dem er sagt, bleibt in mir, dann bleib ich in Euch, denn ohne mich könnt Ihr nichts. Dort liegt die Wahrheit.

Ohne ihm gelingt es uns nicht, alle Mitmenschen zu lieben und für einander da zu sein. Echte Liebe ist ohne Demut nicht möglich. Wenn wir nicht fähig sind füreinander da zu sein, dann lieben wir nicht.

Miteinander ist das Zauberwort, was uns all in die Zukunft trägt. Es fehlt uns die gepflegte Gemeinschaft, die Beziehung zueinander, dann gäbe es auch volle Kirchen. Regeln und Gesetz machen uns nicht gläubig und verändern uns nicht. Gott fordert Liebe und Barmherzigkeit. Ohne Gegenüber verkümmern wir.

Erst Mensch mit Mensch ist wirklich Mensch.

Wenn du anfängst zu lieben, dann erreichst Du mehr als Selbstverwirklichung.

Eine hohe Lebenswürde ist, den anderen zu dienen. Einer trage die Last des anderen. Im Grunde sind die Gebote Gottes Anleitungen zu einem Leben in Liebe.

Das Leben in Liebe fängt an, bei der einfachen Sorgen um das leibliche Wohl des anderen, führt über die Sorge um das seelische Wohl, bis zur Sorge um das ewige Heil.


Rosalinde Tessmann vom Biolandhaus Arche, sie ist augebildete Religionslehrerin, führt seit 31 Jahren das Biolandhaus Arche, in St. Oswald bei Eberstein, hat ein Biokochbuch herausgebracht und hat in St. Oswald einen Bibelwanderweg angelegt, wer mehr sehen möchte, kommt nach Eberstein und erwandert diesen.
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