06.07.2016, 21:21 Uhr

Erfrischendes Quellwasser für Wanderer und Genießer

BEZIRK ST. VEIT (ch). Wasser ist frei verfügbar, kostet nichts und hat keinerlei Nebenwirkungen. Jedoch ist Wasser nicht gleich Wasser. Den Unterschied kann man schmecken. Wer jemals quellfrisches Wasser getrunken hat, der weiß um den einzigartig frischen Geschmack.

Wirklich gutes Trinkwasser verbringt oft Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte unter der Erde, bis es in Form einer Quelle zutage tritt. Wasser ist chemisch neutral und enthält unterschiedliche Mengen von Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Jodid, Flur/Fluorid und weitere Inhaltsstoffe.

Nährstoffe für den Körper
Besonders belebend ist das Wasser aus sogenannten Arteserquellen. Hier sucht sich das Wasser aus eigener Kraft den Weg an die Oberfläche. Auf seinem langen Weg durch den Untergrund sammelt dieses Trinkwasser die Eigenschaften der durchflossenen Gesteinsschichten und gibt sie weiter.
Der Bezirk St. Veit ist in der glücklichen Lage, über viele verschiedene Wässer zu verfügen. Viele Quellen sind in Brunnen gefasst bei denen nach Herzenslust getrunken und entnommen werden kann. Einige Beispiele:

Quellen in St. Veit
In St. Veit an der Glan tritt, versteckt im Vituspark hinter dem Krankenhaus, die Vitusquelle zutage. Das erfrischende Wasser der Quelle ist besonders reich an Magnesium und Kalzium.

Am Muraunberg im Südwesten von St. Veit mitten im Wald, bei der Waldkapelle Maria Loreto, findet sich eine weitere Trinkwasserquelle. Die Schüttung beträgt etwa zwei Liter pro Minute.

Wasser mit Mehrwert

Auf der Saualpe bei Eberstein finden sich viele Trinkwasserquellen. Fährt man die Saualmstraße bergauf, führt unter dem Ort St. Oswald ein beschrifteter Wanderweg zu einer Lichtung führt, an der eine schöne Quelle zutage tritt: die Gnadenquelle am Steinmar. Das Wasser der Quelle kommt aus einer Tiefe von 1200 Metern. Es schmeckt herrlich frisch und soll Blindheit im Geiste heilen.

Weiter in Richtung Steinerhütte steht gleich neben der Straße der Kupplerbrunn. Aus 1.000 Metern Tiefe sprudelt hier das Wasser zutage. Auf seinem Weg an die Oberfläche durchdringt das Wasser Eklgoitgestein, ein seltenes und besonders hartes Gestein mit körnigem Gemenge aus Granat, Smaragdit und anderen Mineralien. Das Wasser soll Kraft geben und positiv auf die Manneskraft einwirken.

Trinkbrunnen in vielen Orten
Im Gurktal finden sich in vielen Orten sogenannte Dorfbrunnen, deren frisches Wasser zum Trinken einlädt. Die meisten, wie die Brunnen in Gurk, Zweinitz oder Glödnitz sind zudem sehenswerte Kleindenkmäler.
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