05.10.2016, 06:56 Uhr

Klein St. Paul: Eine neue Turnhalle für die Bevölkerung

Im Gemeindeamt von Klein St. Paul ist Bürgermeisterin Gabriele Dörflinger jeden Tag anzutreffen

Die Gemeinde Klein St. Paul adaptiert die Turnhalle bei der Volksschule um 380.000 Euro.

KLEIN ST. PAUL. In der Marktgemeinde Klein St. Paul sind die Bürger besonders fit. Denn derzeit wird die Gemeinde-Turnhalle, die beim Schulzentrum beheimatet ist, groß umgebaut. "Die Turnhalle bzw. der Gymnastiksaal wird komplett saniert, mit neuen Fenstern, Heizung sowie Außen-Sanierung", erklärt Bürgermeisterin Gabriele Dörflinger. In zwei Monaten sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Investitionskosten betragen 380.000 Euro.


Täglich ausgebucht

Nicht nur die Volksschüler nutzen die Turnhalle. "In der Gemeinde gibt es eine Vielzahl an Sportvereinen und Initiativen, die im Saal turnen. Dieser ist täglich ausgebucht", sagt Dörflinger. Ab Jänner nutzt auch die Feuerwehr den Raum. Damit sich die gesundheitsbewussten Einwohner der Gemeinde während der Bautätigkeiten bewegen können, stellt die Gemeinde den kleinen Saal im Werkskulturhaus Klein St. Paul für die Turnstunden zur Verfügung.

Große Straßenoffensive

"Geplant ist eine große Straßenoffensive", verrät die Bürgermeisterin. In Wieting sei es nötig, in Richtung Tennisplatz alte Wasserleitungen auszuwechseln.
"Im gesamten Gemeindegebiet ist es notwendig, Straßenadaptierungen und Wasserleitungen zu erneuern. Die Liste ist lang", meint Dörflinger, dass das Budget dafür zwischen 200.000 und 300.000 Euro liegt. Bis ins Jahr 2017 soll die Liste aufgearbeitet sein. "Vor allem die Wasserführung der Straßen müssen wir in den Griff bekommen", weiß die Bürgermeisterin.
Neun Baulose mit 30.000 Euro wurden vorgezogen: dabei handelt es sich um Schäden aufgrund der Unwetter im Sommer.

Bevölkerungszuwachs

Stolz ist Dörflinger auf einen kleinen Bevölkerungszuwachs in ihrer Gemeinde. Der Grund: Alle Häuser, die zu verkaufen waren, wurden an den Mann bzw. die Frau gebracht. "Ich gebe auch immer bekannt, wo Wohnungen frei sind", beteiligt sich Dörflinger aktiv am Wohnungs- und bzw. Häusermarkt.

Barrierefreies Wohnen

Am Herzen liegt Dörflinger barrierefreies Wohnen. "2015 mussten zehn Personen in ein Pflegeheim, weil barrierefreies Wohnen in der Gemeinde derzeit nicht möglich ist. Im nächsten Jahr könnten wir bei diesem Thema in die Zielgerade gehen".
Ein Altbau im Ortskern könnte für diese Zwecke umgebaut werden. "Es ist nicht sinnvoll, am Ortsrand barrierefreie Wohnungen zu errichten. Die Menschen müssen ja einkaufen gehen", sagt Dörflinger. "Eigentlich müsste man in jeder Ortschaft barrierefreies und betreutes Wohnen anbieten".
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