20.09.2016, 18:00 Uhr

Hans Volina tritt für die Neos in St. Veit an

Unternehmer Hans Volina kehrt vollständig nach St. Veit zurück und will die Neos zum Erfolg führen

Unternehmer Hans Volina vertritt die Neos im Bezirk St. Veit. Er will nun Strukturen aufbauen.

ST. VEIT. Die Landesspitze der Neos bringt sich für die Landtagswahl 2018 in Stellung. Im Bezirk St. Veit haben Hermann Bärntatz und Christoph Haselmayer nun einen Vertreter gefunden: Es ist der Unternehmer Hans Volina.
"Viele sind unzufrieden mit der aktuellen Politik", begründet Volina sein Engagement. "Ich möchte mich aber nicht nur beklagen, sondern schauen, wo ich etwas beitragen kann." Bei den Neos ist er nun fündig geworden. "Wenn ich irgendwo das 6.000. Rädchen bin, bringt das wenig", so Volina. "Die Neos haben nicht solche Verflechtungen, da habe ich mehr Chancen mich einzubringen."

Aus der Mitte

Inhatlich kann sich Volina – er arbeitet derzeit intensiv mit Maßkonfektion – auch mit den Positionen der Neos identifizieren. "Ich finde die Herangehensweise gut", sagt er. "Die Bewegung ist weder links noch rechts, sondern agiert aus der Mitte heraus." Die Vertreter würden eine Vision haben und arbeiten mit Überzeugungskraft.
Diese will Volina nun auch im Bezirk St. Veit einbringen. "Zuerst geht es mir darum, Strukturen aufzubauen", nimmt sich Volina vor. Das Ziel: "In möglichst vielen der 20 Gemeinden einen Ansprechpartner zu haben." Danach will Volina Wünsche und Probleme des Bezirks von den Bürgern "aufsaugen".
Von einigen Sorgen weiß Volina als St. Veiter – er will im nächsten Jahr wieder gänzlich in den Bezirk zurückkehren – bereits. "Das Bezirk kämpft mit Abwanderung und strukturellen Mängeln", analysiert er. Ein Beispiel: "Ein Kreativer muss auch im Gurktal gut arbeiten können – dafür ist aber optimales Internet nötig."

Ideen für St. Veit

Auch für die Bezirkshauptstadt hat er Ideen. Wenn es etwa um Einkaufszentren geht. "Niemand braucht die 16. Filiale von einer Kette; dafür fährt niemand nach St. Veit", ist der Mode-Unternehmer überzeugt. Er glaubt an das "Kleine, Individuelle". "St. Veit muss anbieten, was es woanders nicht gibt", mahnt er und denkt an Unternehmer, die selbst Produkte fertigen – von Mode bis Kunst. Volina: "Dafür muss es gezielte Förderungen geben."
Bevor der Neo-Politiker aber seine Ideen umsetzen kann, gilt es Wahlen zu schlagen. Das deklarierte Ziel: "Wir wollen bei den Landtagswahlen antreten und den Einzug schaffen", kündigt er – wie bereits auch die Landesspitze – an. An welcher Stelle er auf der Kandidatenliste zu finden sein wird, ist freilich noch offen. "Wir werden uns rechtzeitig deklarieren." Einen Wunsch äußert Volina allerdings: "Dass Anliegen des Bezirks St. Veit besser bis ins Land getragen werden."
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