04.08.2016, 12:03 Uhr

Mock: "Verein wird wieder FC St. Veit heißen"

In der Jacques Lemans Arena soll es wieder bergauf gehen

Fußball in St. Veit: Nachwuchs hat oberste Priorität. Zukünftige Kampfmannschaft soll wieder den Namen "FC St. Veit an der Glan" tragen. Turniere in Kooperation mit ÖFB und KFV, sowie Trainingscamps sind geplant.

ST. VEIT (stp). Nur zwei Jahre nach dem großen Umbruch im St. Veiter Fußball und der Umbenennung des FC St. Veit in den FC Alpe Adria, geht man nun erneut neue Wege.

FC St. Veit kehrt zurück

Mit 120 Kindern - davon 36 vom FC Alpe Adria - will das Ballsportzentrum (BSZ) St. Veit Aufbauarbeit leisten, um in Zukunft wieder eine Kampfmannschaft in die Meisterschaft schicken zu können. "Unser Ziel ist es an die 200 Kinder zum Verein zu bekommen", so Bürgermeister Gerhard Mock. Die künftige Kampfmannschaft soll dann wieder unter dem Namen "FC St. Veit an der Glan" in der Meisterschaft auflaufen.

Turniere und Trainingscamps

Die vorhandene Infrastruktur der Jacques Lemans Arena wolle man auch dafür nutzen, um in Kooperation mit ÖFB und KFV Turniere und internationale Spiele ins Stadion zu bringen. "Unser Schwerpunkt liegt zu 100 Prozent auf dem Nachwuchs. Aber das Stadion soll eben auch für mehr genutzt werden", so Mock.

Der sportliche Leiter des BSZ, Gerald Jarnig, nennt bereits ein Beispiel: "Im kommenden Jahr wird St. Veit einer von 120 europaweiten Austragungsorten der Champions Trophy - ein U10-Turnier - sein."

Eigener Trainer fürs BÜM

Weiters soll ein eigener Trainer im BÜM St. Veit eingestellt werden, der Kinder aus Volksschulen und Kindergärten den Fußball näher bringen soll. "Kinder müssen gut trainiert werden und eine langfristige Perspektive im Verein haben", begründet BSZ-Obmann Johannes Weiß.

„Die Funktionäre des FC Alpe Adria haben sich bis zum Schluss eigenartig benommen.“
-Gerhard Mock

Fußball ohne "eigenartige" Menschen

Mit diesem Weg will man das gescheiterte Projekt FC Alpe Adria endgültig hinter sich lassen. "Da wurde von den Funktionären nur auf die Kampfmannschaft geschaut und wie man das meiste Geld machen kann", kommentiert Mock und weiter: "Die Kosten des Stadions betragen jährlich mehr als 200.000 Euro. Dieses Geld ist beim Nachwuchs besser angelegt als bei solchen Funktionären."
Laut Mock wolle man zeigen, dass Fußball auch ohne "solch eigenartige" Menschen möglich ist.

Zum Thema: http://www.meinbezirk.at/st-veit/sport/fussball-pause-keine-kampfmannschaft-in-st-veit-d1807342.html
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