22.03.2016, 21:13 Uhr

Jetzt wird gemeinsam aufgeräumt - Teil 2

Die Region sagt Plastikmüll in der Natur den Kampf an: Freiwillige aus dem Tal helfen mit.

TRIESTINGTAL. Wenn man derzeit durch die Region fährt oder spaziert, wähnt man sich stellenweise auf einer riesigen Deponie: Im Winde tanzend am Straßenrand, halb eingeackert in Felder, als „Osterschmuck“ an Sträuchern – überall Plastikmüll. Jetzt krempelt das Triestingtal die Ärmel hoch und startet den Frühjahrs-putz für unsere Heimat.

Eine Tonne Müll
Einer, der ganz nah am Geschehen ist, ist Armin Gausterer von der Straßenmeisterei Pottenstein: "Wir haben bereits Anfang Februar eine Müllsammelaktion im Tal durchgeführt. Dabei wurden ca. 60 Säcke Müll zu je 80l eingesammelt, das ist ungefähr eine Tonne." Warum werfen die Menschen so viel Unrat in die Natur? Ist es Faulheit oder gar Dummheit? "Leider beides. Es gibt genug Möglichkeiten, um seinen Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. Ein bisschen umweltbewusster denken und Müll in Mülltonnen schmeißen", so Gausterer weiter. Gefunden wird alles, was man sich vorstellen kann: "Vor allem Getränkedosen und Verpackungsreste von Fast Food Ketten. Wir haben aber auch schon Autoreifen, Kühlschränke und Schlachtabfälle entsorgt."

Problemfall Triesting
Besonders traurig ist die laufende Verschmutzung der Triestingufer. Erst kürzlich ließ Berndorfs Stadträtin Christa Kratohwil (FPÖ) sauber machen. Die Politikerin zum Problem: "Frei nach dem Motto 'Der Mensch ist eine Sau'. Es ist eine Frechheit das Triestingufer als Müllhalde zu benützen."
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Gerhard Männl aus Penzing | 23.03.2016 | 09:25   Melden
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Markus Leshem aus Triestingtal | 23.03.2016 | 15:17   Melden
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