29.05.2016, 10:45 Uhr

Iranischer Delegation auf Erfahrungsaustausch im Nationalpark Kalkalpen

(Foto: Nationalpark Kalkalpen)
BEZIRK. Der Iran ist bekannt für Salzwüsten, kahle Felsgebirge und Bergsteppen. Weniger bekannt ist, dass 11 % des Landes von Wäldern bedeckt sind, insbesondere von Laubwäldern. Besonders herausragend: der Kaspische Wald im Norden mit 1,9 Mio Hektar, davon 300.000 ha unberührter Urwald. Dort wurde 1957 der erste und berühmteste Nationalpark „Golestan“ (= Land der Blumen) eingerichtet. 1971 wurde in der Stadt Ramsar am Kaspischen Meer die gleichnamige Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten unterzeichnet. Österreich hat diese Konvention 1983 ratifiziert, auch der Nationalpark Kalkalpen ist als Ramsar Gebiet ausgezeichnet. 10 % der Landesfläche im Iran sind Schutzgebiete, es gibt dort 16 Nationalparks.

Eine Delegation von Nationalpark Rangern und Schutzgebiets-Mitarbeitern aus dem Iran besuchte im Mai während ihrer Bildungsfahrt durch die österreichischen Nationalparks auch den Nationalpark Kalkalpen. Die Gäste waren besonders an einem Erfahrungsaustausch im Bereich Nationalpark Ranger Aus- und Weiterbildung interessiert, aber auch an den vielfältigen Besucherangeboten, den Besuchereinrichtungen sowie dem Schutzgebiets Management. In den Kalkalpen wurde die Delegation von Nationalpark Direktor Erich Mayrhofer und der Bildungsverantwortlichen Angelika Stückler betreut. Die Gäste nächtigten in der National Park Lodge Villa Sonnwend bei Windischgarsten. Bei ihrem Besuch in den Kalkalpen zeigten sie sich besonders beeindruckt vom Nationalpark Panoramaturm Wurbauerkogel und genossen die gastfreundliche Aufnahme in der Region.
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