09.05.2016, 09:23 Uhr

Comeback von Benetseder beim Grand Prix Niederösterreich

Josef Benetseder (Foto: Hrinkow advarics cycleang)

Hofer wurde noch zu weiteren Ruhephasen verdonnert.

STEYR. Die bei den letzten Rennen schwer zu Sturz gekommenen Hrinkow Advarics Cycleang Profis befinden sich am Weg der Besserung. Auf heimischen Boden, beim GP Niederösterreich, feierte Josef Benetseder als erster sein Comeback im Radsportzirkus. Auch ein Start von Andreas Hofer, welcher sich das Schlüsselbein gebrochen hatte, wäre geplant gewesen. Dieser wurde jedoch noch zu weiteren Ruhephasen verdonnert. „Die Narbe ist noch nicht richtig verheilt, weshalb sie zu reißen droht“, so Hofer. Dieser wird auch noch für die kommende Rundfahrt im Iran ausfallen. Ebenso gefehlt hat der Deutsche Sebastian Baldauf, welcher für Niederösterreich noch keine Starterlaubnis von den Ärzten erhielt. Baldauf wird allerdings am kommenden Mittwoch in den Iran mitfliegen, wo er die Hrinkow Equipe für das Gesamtklassement anführen wird.

Der Renntag am Sonntag, 8. Mai, gestaltete sich extrem schwer. Auf einer Distanz von 152,4 Kilometer mussten gleich 3900 Höhenmeter bewältigt werden. Eine Tortur, welche ein Starterfeld von nur 88 Fahrer zur Folge hatte. Gleich 62 dieser 88 Fahrer mussten das Rennen aus unterschiedlichsten Gründen aufgeben. „Der heutige Tag war die letzte Härteprüfung für unsere bevorstehenden Auslandseinsätze. Kommenden Mittwoch werden wir in den Iran fliegen, von dort geht es direkt nach England. Zeitgleich wird auch in der Schweiz ein Abordnung von Hrinkow Advarics am Start stehen“, so der sportliche Leiter Adam Homolka. Bestplatzierter war Florian Gaugl mit Platz 12. Erfreulich war auch die Leistung von Neuzugang Wieneroither, welcher gleich zu Beginn auf Platz 22 landete.
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