02.05.2016, 10:45 Uhr

Hrinkow Advarics Cycleang Türkei-Rundfahrt - Ende gut alles gut!

(Foto: Eisenbauer)

Gestern, 1. Mai, stand mit 202 Kilometern die letzte Etappe der diesjährigen Türkei-Rundfahrt auf dem Programm.

STEYR. Nachdem es in den vergangenen Tagen immer ein Hrinkow Advarics Cycleang Fahrer in die Spitzengruppe des Tages schaffte, bestimmten heute 4 Kontrahenten über lange Zeit das Renngeschehen. Als diese ca. 15 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurden versuchten Hrinkow, Gaugl und Co. noch alles um am letzten Schlusshügel vielleicht doch noch die Sensation zu schaffen. Aber die sprintstarken Teams hielten das Feld zusammen und es kam zum Massensprint, den Sacha Modolo von Lampre-Merida für sich entscheiden konnte.

Ende gut alles gut!

So könnte man die Türkei-Rundfahrt für Team Hrinkow Advarics Cycleang zusammenfassen, denn gleich am ersten Tag hätte es nicht schlimmer kommen können. „Dass die Rundfahrt nach nur 10 km schon für drei Fahrer von uns vorbei ist, damit hat wirklich keiner gerechnet. Vom Materialschaden angefangen, unsere Mechaniker mussten bis spät in die Nacht viele Überstunden leisten, bis zu unseren Verletzten. Sebastian Baldauf wurde mit insgesamt 10 Stichen genäht, Benetseder mit seiner Muskelverletzung…bei so einer Rundfahrt vom ersten Tag an gleich drei Fahrer vorgeben müssen ist natürlich nicht einfach. Dann noch Andreas Graf der zwar weiterfahren konnte, aber durch seine Hautabschürfungen die darauffolgenden Tage echt gelitten hat. Angesichts dieser Tatsachen haben die Jungs meinen vollen Respekt, sie haben sich nicht versteckt und wir waren oft in der Spitzengruppe des Tages. Manchmal geht es nicht nur um Platzierungen oder Erfolge, sondern einfach wie sich die Jungs präsentieren und kämpfen – Chapeau!“, so Teammanager Alexander Hrinkow.

Hofer am Weg der Besserung!

Andreas Hofer, er stürzte bekanntlich bei der Marokko-Rundfahrt schwer, ist ebenfalls auf dem Weg der Besserung. Nachdem sein Schlüsseleinbruch erfolgreich operiert wurde, trainiert er schon wieder auf dem Ergometer. „Schön langsam wird’s zu Hause auf dem Rad schon langweilig, aber in einigen Tagen werde ich mit dem Grundlagentraining auf der Straße beginnen können. Mein erster Renneinsatz ist dann beim Grand Prix Niederösterreich geplant!“, so Hofer.
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