10.03.2016, 12:01 Uhr

Tour de Taiwan: Platz 12 für Sebastian Baldauf

Benetseder stürzte, Baldauf kann die Tour auf dem guten 12. Platz beenden. (Foto: David Sun)

Sebastian Baldauf kann am 10. März, dem letzten Tag der Taiwan Rundfahrt, seine Kletterqualitäten unter Beweis stellen und erkämpft eine Top Ten Platzierung für Hrinkow Advarics Cycleang.

STEYR. Einladend waren sie nicht, die Bedingungen am letzten Wettkampftag, tropischer Starkregen gleich zu Beginn machte den Fahrern das Leben schwer. Aber durch die vielen Richtungswechsel und auch Wind war die Situation ideal für Fluchtgruppen. Josef Benetseder schaffte es heute in die Gruppe des Tages, in der alle großen Teams vertreten waren und der Vorsprung rasch auf 5 Minuten anstieg.

Benetseder stürzt

Bei KM123 plötzlich eine Schrecksekunde, Josef Benetseder kam zu Sturz: „Ich bin falsch umgeleitet worden von der Rennleitung, die Straßen waren auch sehr rutschig und schon lag ich am Boden. Zum Glück blieb ich bis auf eine Schürfwunde an der Schulter unverletzt.“ Durch den Sturz fiel Benetseder zurück, auch die restliche Spitze wurde gestellt als es zum Schlussanstieg ging. Sebastian Baldauf holte nochmal alles aus seinem Körper, konnte das Tempo im Anstieg gut mitgehen und kam schlussendlich als 9. ins Ziel.
Die Gesamtwertung gewann der Australier Robbie Rucker (Avanti IsoWhey Sport), bester Hrinkow Advarics Fahrer wurde Sebastian Baldauf auf Platz 12.

20 Sekunden Rückstand auf Platz 5

Teammanager Alexander Hrinkow, der zu Hause in Steyr ständig mit Informationen aus dem Betreuerfahrzeug versorgt wurde, resümiert die Rundfahrt positiv: „Wir haben uns wirklich gut präsentiert, an jedem Tag war einer unserer Fahrer entweder in der Gruppe des Tages oder kämpfte am Ende um ein Spitzenergebnis. Als Continental Team mit einigen Sponsoren aus dem asiatischen Raum war der Auftritt hier ganz wichtig. Am Ende ist Sebastian Baldauf in der Gesamtwertung an 12. Stelle, wobei sein Rückstand auf Platz 5 nur rund 20 Sekunden beträgt, das war alles sehr knapp! “

Das Team reist nun wieder zurück nach Österreich, wo man versuchen wird, sich so rasch wie möglich zu regenerieren und den Jetlag zu überstehen – schließlich steht in gut einer Woche das Saisoneröffnungsrennen in Leonding auf dem Programm.
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