05.09.2016, 18:03 Uhr

Der Upsala - Gletscher

2
Enthält Kopernikus Sentinel Daten geändert (2016), bearbeitet von der ESA (Foto: Copyright ESA)
ESA 2.9.2016
Hier wird der Upsala-Gletscher im argentinischen Nationalpark Los Glaciares vom 22. Januar 2016 mit diesem Sentinel-2A Bild dargestellt.

Der Park wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe im Jahr 1981 benannt und ist der größte im Land, der eine Fläche von über 7000 Quadratkilometern bedeckt.

Viele Gletscher im Nationalpark und im weiteren patagonischen Eisfeld haben wegen der steigenden Temperaturen sich in den letzten 50 Jahren deutlich zurückgezogen. So hat sich auch der Upsala-Gletscher, um mehr als 3 km in den letzten 15 Jahren zurückgezogen.

Gletscher sind die größten Stauseen von Süßwasser auf unserem Planeten, aber deren Schmelzwasser steigt und ist einer der besten Indikatoren des Klimawandels. Satellitendaten können dabei helfen, Veränderungen der Gletschermasse zu überwachen, um anschließend ihren Beitrag zum Anstieg des Meeresspiegels zu beurteilen.

Einen genaueren Blick auf das Ende des Upsala-Gletscher, können wir sehen, wie Eisberge wegbrechen und diese schwimmen im Wasser des Oberlaufs, des Lago Argentino. Die einzigartige Farbe des Sees wird der "Gletschermilch" zugeschrieben – das suspendierte Feinsediment wird durch den Abrieb der Gletscher erzeugt.
Letztlich durch Reibung gegen die Felsen.
Die dunkleren Linien im Anschluss an die Strömung des Gletschers sind Moränen: Hier sieht man Ansammlungen von Gestein, Boden und andere Ablagerungen - einschließlich Gletschermilch -, die vom Gletscher abgelagert wurden.
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
1 Kommentarausblenden
35.008
Elisabeth Staudinger aus Vöcklabruck | 07.09.2016 | 07:40   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.