11.07.2016, 12:23 Uhr

Mit Kunst und Kultur aus der Klimakrise?

Forscher warnen, Politiker appellieren, Zeitungen bringen drastische Bilder auf den Titelseiten. Kaum ein anderes Umweltschutzthema hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Öffentlichkeit so beschäftigt wie der vom Menschen gemachte Klimawandel.

Und doch resultieren aus der Klimadebatte offensichtlich kaum Lerneffekte. Hat die internationale Staatengemeinschaft beim Kampf gegen die globale Erderwärmung bislang versagt? Und weshalb fällt es so schwer, sich mit den Konsequenzen des eigenen Tuns auseinanderzusetzen? Wie wandlungsbereit und damit zukunftsfähig sind Gesellschaften?


Mit dieser Veranstaltung des Umweltbundesamts und der Akademie der Künste, geht es um Selbstverbrennung oder Transformation: Mit Kunst und Kultur aus der Klimakrise?

Hoffentlich machen Sie sich Gedanken über die tolle Arbeit von Michael Sailstorfer und Jürgen Heinert?

Diskussion
Freitag, 15. Juli 2016, 19 Uhr
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Plenarsaal, 10117 Berlin

Lange Zeit galt der Umweltschutz als eine Angelegenheit der Naturwissenschaften, für jedes Umweltproblem musste nur eine technische Lösung gefunden und es konnte ein Masterplan verabschiedet werden.

Allmählich kommen Umweltpolitik und Klimaforschung zu der Einsicht, dass ohne die Akzeptanz der Gesellschaft der Klimaschutz eine Absichtserklärung auf dem Papier bleiben wird. Die kulturellen Dimensionen der Nachhaltigkeit und die Rolle der Kunst müssen künftig stärker in Betracht gezogen werden.

Die Podiumsdiskussion nimmt daher auch das Klima und die Klimakrise als kulturelle und historische Konstruktionen der Wirklichkeit in den Blick und erörtert, inwiefern die Liaison zwischen Kunst und Wissenschaft zu einem anderen Verständnis zwischen Mensch und Natur beitragen kann.
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Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 12.07.2016 | 09:21   Melden
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