25.07.2016, 12:16 Uhr

Zuerst komm ich, dann die anderen

Allein die Überschrift weckt sicherlich Aufmerksamkeit oder Widerstand?

Dann ist dieser Tipp für Sie genau richtig.
Zwar predigen Lebensberater und Selbsthilfebücher mit Engelszungen die Kunst des Egoismus und es gibt sogar eine Egoisten-Bibel.
Nur gehen solche Gedanken den meisten bei allem guten Willen gegen den Strich.
Besonders Frauen, die ganz andere Werte schon mit der Muttermilch aufgesogen haben, tun sich schwer. „Ich weiß, ich müsste mich mehr um mich kümmern, aber ich kann nicht aus meiner Haut“, höre ich oft. Edel sei eben der Mensch, hilfreich und gut. Wer wagt schon, dem zu widersprechen.

Deshalb erzähle ich gerne ein Beispiel:
Im Flugzeug werden die Sicherheitsmaßnahmen erläutert. Bei unzureichender Luftversorgung fallen Sauerstoffmasken von oben aus der Verankerung. Befinden sich Kinder im Flugzeug, wer soll dann die Maske zuerst bekommen, das Kind oder der begleitende Erwachsene?

Überlegen Sie einmal?

Natürlich der Erwachsene, damit er handlungsfähig bleibt. Das Kind kann die kurze Zeit ohne Sauerstoff überbrücken.
Kümmert sich der Erwachsene aber zuerst um das Kind, kann er selbst ohnmächtig werden.
Was würde dann das Kind ohne Hilfe machen?

Gerade dann wenn man für andere Sorgen will, muss man zuerst für sich selbst sorgen, um gut handlungsfähig zu bleiben.

In unserer Gesellschaft ist Sicherheit ganz wichtig. Wir haben deshalb dafür verschiedene Vorkehrungen getroffen.

Im Ernstfall stehen wir nicht alleine, wir stehen zusammen. Erst letzt habe ich von einer Bäuerin (Heidi) gehört, allein sein ist nicht gut und sie hat recht.

So gibt es auch die Möglichkeit sich zu schützen, doch wo fange ich an und wo höre ich auf?
Ein jeder geht seiner geregelten Arbeit nach, wahrscheinlich mit dem Auto, evtl. mit der Bahn.
In unserer heutigen Zeit freut man sich auf das Wochenende oder auf den Urlaub. Meist wird man in der Zwischenzeit mit Informationen zu geschüttet, egal ob Werbung oder Nachrichten.

Man möchte einfach mal für sich alleine sein? Doch wo bringe ich meine Kinder unter? Hat mein Mann dafür Verständnis? Oder der Mann möchte mal für sich eine anspruchsvolle Wanderung allein oder in einer Gruppe gehen?

Ohne guter Absprache, ohne Konzept geht es immer zu Lasten einer Person.
Wenn ich das ändern will, muss ich mich selbst oder gesellschaftlich anpassen.
Es kann aber auch schützend notwendig werden, dass sich die Gesellschaft anpassen muss.

Sei es Hitzeschutz, oder Hochwassersperren usw. Unsere Infrastruktur ist dafür nicht, oder nicht immer ausreichend ausgelegt.
Die klimatischen Veränderungen haben wir bisher mit seinen Anfängen erst etwas zu spüren bekommen.

Klimawandel selbst nimmt aber keine Ausnahmen vor, es sind alle davon betroffen!


Ist aber der Zenit überschritten, gibt es kein Zurück! Wissenschaftler haben mehrfach das immer wieder aufgezeigt. Ich werde oft gefragt, wie ernst ist die Lage? Oder man ist der Meinung, Murenabgänge, Hitzewetter, Hitzegewitter, Starkregen und Hochwasser gab es schon immer. Sag mir wann passiert bei mir etwas schlimmes?

Ich persönlich möchte Ihnen eine Brücke bauen, zwischen den Wissenschaftlern (Ihrer Sprache) und für Sie in eine allgemein verständliche Sprache bringen. Dabei wird Sicherheit, Umweltschutz und Klimaschutz einen großen Rahmen einnehmen und ich werde schließlich auf das große Thema Klimawandel eingehen. Die Größe einer Gemeinde ist verständlicher Weise dabei maßgebend und jede Gemeinde hat seine eigene Struktur und Historie, die es zu berücksichtigen gilt.
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Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 27.07.2016 | 09:28   Melden
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Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 27.07.2016 | 14:53   Melden
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