16.10.2016, 09:53 Uhr

Die Tuiflzeit steht vor der Tür

Masken in verschiedenen Ausführungen gab es zu bewundern.

Die größte Maskenausstellung der Region bildete den Auftakt zur mystischen Vorweihnachtszeit.

MIEDERS (suit). Mit insgesamt 20 Ausstellern, darunter renommierte Schnitzer und Vereine aus nah und fern, lockte die 8. Maskenausstellung der Stubaier Tuifl am vergangenen Wochenende zahlreiche Interessierte in den Gemeindesaal nach Mieders. Auf die Besucher warteten vielfältige Schnitzereien, Live-Schnitzer und Tuiflgewand in verschiedenen Ausführungen. Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste mit Weißwurst, Brezen, Schnitzel, Wiesnbier und hausgemachten Kuchen. Unter den Ausstellern fand auch eine Prämierung des schönsten Standes statt. Außerdem gab es ein Gewinnspiel, bei dem eine Maske von Künstler Josef Schiffmann verlost wurde. Heuer organisierte die Ausstellung erstmals der neu gewählte Ausschuss unter Obmann Florian Muigg. Wie bereits berichtet, trat Muigg in die Fußstapfen von Alt-Obmann Thomas Leitgeb, der nach über 20 Jahren an der Spitze des Vereins sein Amt niederlegte. Das vergangene Wochenende war jedoch nur der Auftakt zur Tuiflsaison. Den Höhepunkt bildet die traditionelle Höllenrocknacht am 25. und 26. November beim Liftparkplatz der Serlesbahnen Mieders. Insgesamt 17 Gruppen werden mit Bühnenshows im Festzelt und Auftritten am Liftgelände die Stimmung anheizen. Am 29. November findet zum Abschluss der Saison beim Gasthaus Traube der Kinder-Krampuslauf statt. Für alle Teilnehmer gibt es auch heuer wieder Würstel und Getränke gratis. Die Stubaier Tuifl selbst treten außerdem in Latsch (Südtirol), Zams, Wiesing, Vomp, Innsbruck und Matrei am Brenner bei den Tuifltreffen auf. Gerade bei der Jugend freut sich der Verein über einen großen Andrang. Neo-Obmann Florian Muigg legt daher ein besonderes Augenmerk auf diesen Bereich. Die Kinder und Jugendlichen werden in eigenen Gruppen betreut und bei gemeinsamen Ausflügen kommt auch der Spaß nicht zu kurz. "Mir ist die Jugendarbeit ein besonders Anliegen, damit dieses Brauchtum auch in Zukunft weiterlebt," so Muigg.
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