22.06.2016, 14:39 Uhr

KOMMENTAR – Nicht jedes Gerücht fußt auf Tatsachen

Besonders schnell verbreiten sich Gerüchte, wenn sie negativ besetzt sind. Insbesondere, wenn es darum geht, radikale Islamisten unter den Asylwerbern zu vermuten, gedeihen Geschichten sehr schnell, auch wenn der Wahrheitsgehalt nur dürftig ist. Man muss sich nicht wundern, wenn bei drei verhafteten mutmaßlichen Extremisten jemand Überlegungen anstellt, wo diese untergebracht wurden. Immerhin wurde dies ja nicht ausdrücklich bekanntgegeben, da könnte es ja schon sein, dass einer davon in Gries lebte, oder? Immerhin hat man hier ja letztes Jahr schon mal einen verhaftet. Diesmal aber nicht! Alle Verhafteten waren im Unterland untergebracht. Hier wurde – wie leider immer häufiger bei der Thematik – wohl die Überlegung des Einen schnell und missverständlich von Anderen als Tatsache weitergegeben.
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