13.06.2016, 15:48 Uhr

KOMMENTAR – Obernberger See auf Fußballart

Eigentlich ist es ein Grundprinzip, dass sich Spielregeln nicht ändern dürfen, während ein Spiel läuft. Für das "Spiel der Behörden" scheint dieses Grundprinzip aber nur eingeschränkt zu gelten. Immerhin ist es hier möglich, sogar direkt vor "Abpfiff" (das naturschutzrechtliche Verfahren war eigentlich schon beendet, ein positiver Bescheid hätte ergehen sollen) nochmal schnell einen Neustart zu verfügen. Auf Fußball umgemünzt wäre das, als ob man die Halbzeit nochmals spielen lassen will, weil der Veranstalter beschlossen hat, einen neuen Schiedsrichter (in diesem Fall einen neuen Gutachter) zu bestellen. Und das genau genommen, weil ein nicht in die Organisation eingebundener Berater (nichts anderes ist der Gestaltungsbeirat) nicht mit dem Ergebnis einverstanden ist. Damit wird das Spiel natürlich gleich mit verschoben. Dass das nicht gerade dazu dient, das Vertrauen in die Veranstalter (Behörde) zu verbessern, liegt in der Natur der Sache.
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