07.06.2016, 12:03 Uhr

MIT VIDEO: "Es ist sehr grün hier"

Vier Tage lang stand das Stubai zu Monatsanfang im Zeichen der französischen Nationalmannschaft.



NEUSTIFT. Lachen ertönt aus den Kehlen unzähliger Medienvertreter. Wenige Sekunden später stimmen auch jene mit ein, die kein Französisch verstehen. Etwa 20 Kameras waren auf Kingsley Coman gerichtet, als der Flügelflitzer seinen ersten Eindruck des Stubaitals kurz und humorvoll zusammenfasste: "Es ist sehr grün hier."

Der Teamkollege von David Alaba beim FC Bayern München ist das Teamküken in der französischen Nationalmannschaft. Mit dieser besuchte er das Stubaital, um sich bestmöglich am Kampler See bei einem Kurztrainingslager auf die Heimeuropameisterschaft vorzubereiten. Entsprechend groß war das internationale Interesse. Immerhin wird Gastgeber Frankreich zu den großen Favoriten gezählt.

Optimale Bedingungen

"Viele große Fußballmannschaften waren schon hier, seien es Club- oder Nationalmannschaften. Hier finden wir die ideale Infrastruktur“, betont Trainer Didier Deschamps. Immerhin hatte sich hier auch 2008 der spätere Europameister Spanien optimal vorbereiten können.

Der Trainingsplatz am Kampler See liegt auf circa 1.000 Meter Seehöhe. Um perfekte Bedingungen gewährleisten zu können, wurde der Rasen seit Ende März von einem Expertenteam rund um die Uhr gepflegt und gewartet. Er entsprach den höchsten internationalen Standards. Direkt neben dem Trainingsplatz befindet sich das Medienzelt, in dem über hundert Journalisten Platz fanden.

Dass dieses Höhentraining Früchte trug, zeigte bereits das Testspiel gegen Schottland am 4. Juni. Dabei setzten sich die Stubai-gestärk-ten Les Bleus klar mit 3:0 durch. Kein Wunder für den TVB Stubai: "Wir haben in den letzten Jahren in unsere Infrastruktur investiert, das macht sich jetzt bezahlt. In den vergangenen Tagen waren bis zu 200 Journalisten bei uns. Das Stubaital war so für einige Tage im Mittelpunkt der internationalen Sportpresse. Das bestärkt uns auf unserem Weg", so GF Roland Volderauer.

Frühe Abreise

Einen Tag früher als geplant ging es für die Mannschaft zurück nach Frankreich. Grund dafür: die geplanten Streiks im EM-Gastgeberland – wohl zum Bedauern vieler Spieler. Blaise Matuidi erwähnte beispielsweise die „frische Bergluft“ und konnte sich „keinen besseren Ort“ für eine Vorbereitung auf die Heimeuropameisterschaft vorstellen.

––– BEZIRKSBLÄTTER-BLOG –––

NEUSTIFT. Zur Vorbereitung auf die Fußball-EM verbringt die Französische Nationalmannschaft eine Trainingswoche im Stubaital. Hier finden Sie alle Bilder dazu.

1. Tag

Die Franzosen sind angekommen
Das Stubaital ist einmal mehr Gastgeber für eine große Fußballnation. Die französische Nationalmannschaft nutzt die optimalen Bedingungen in Tirol zur Vorbereitung auf die Heimeuropameisterschaft. Wohnen wird die Mannschaft rund um Trainer Didier Deschamps im Fünfsterne-Hotel Jagdhof in Neustift.

Um 14 Uhr ist es so weit. Nach einer kurzen und bequemen Anreise vom Flughafen Innsbruck, steigt Didier Deschamps als erster aus dem Mannschaftsbus. Die französische Fußballnationalmannschaft wird vor dem Hotel Jagdhof von der Musikkapelle Neustift und einem Ehrenkomitee rund um den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, den Neustifter Bürgermeister Peter Schönherr, den Jagdhofchef und TVB Stubai Tirol Aufsichtsratsvorsitzenden Armin Pfurtscheller, den TVB Stubai Tirol Obmann Sepp Rettenbacher und TVB Geschäftsführer Roland Volderauer begrüßt.

Auf der Terrasse des Hotels fand im Anschluss der große Empfang der französischen Gäste statt, bei dem Landeshauptmann Platter und der Neustifter Bürgermeister Schönherr Gruß- und Glückwunschworte an die Mannschaft rund um Pogba, Matuidi und Griezmann richteten. Zum Empfang geladen waren zudem 25 Ehrengäste, darunter Tiroler Fußballgrößen wie Roland Kirchler, Michael Streiter, Michael Baur, der ehemalige Rennrodler Markus Prock, Wacker-Präsident Josef Gunsch und der Präsident des Tiroler Fußballverbandes Josef Geisler. Als Gastgeschenke wurden unter anderem Stubaier Köstlichkeiten, wie hausgemachte Pralinen vom Stubaier Gletscher, an Spieler und Betreuer überreicht.

Landeshauptmann Platter: "Es freut mich sehr, dass sich die französische Nationalmannschaft hier bei uns in Tirol auf die Europameisterschaft vorbereitet, ich darf Sie im Namen des Landes Tirol herzlich willkommen heißen. Die Voraussetzungen im Stubaital sind dafür optimal. Immerhin hat sich bereits im Jahr 2008 die spanische Nationalmannschaft hier auf die Euro vorbereitet und ist später Europameister geworden. Das Land Tirol ist als große Sportdestination und für seine exzellenten Sportler bekannt. Wir zählen zu den sichersten Ländern der Welt und haben in der Vergangenheit viele große Sportveranstaltungen organisiert. Auch in den kommenden drei Jahren werden fünf Weltmeisterschaften bei uns ausgetragen. Für uns ist immer wieder schön, wenn wir tolle Sportler, wie die französische Nationalmannschaft, hier bei uns begrüßen dürfen. Ich bin davon überzeugt, dass die Rahmenbedingungen im Jagdhof im Stubaital optimal sind und wünsche Didier Deschamps und seinem Team für die gesamte Vorbereitung und die Europameisterschaft alles Gute."

Im Anschluss an den Empfang fanden die offizielle Pressekonferenz mit Didier Deschamps und das erste Mannschaftstraining statt.

Pressekonferenz: „Viele große Fußballmannschaften waren schon hier“

Bei der Antrittspressekonferenz der französischen Nationalmannschaft im Tiroler Stubaital nahm Cheftrainer Didier Deschamps am Podium Platz und stellte sich den Fragen der anwesenden Journalisten.

Deschamps …
… zur Wahl des Standortes Stubaital
„Wir sind hier, um aus dem gewohnten Rahmen rauszukommen. Wir finden hier mehr Ruhe, als zuhause. Viele große Fußballmannschaften waren schon hier, seien es Clubmannschaften oder Nationalmannschaften. Hier finden wir die ideale Infrastruktur, um uns optimal auf die Europameisterschaft vorbereiten zu können.“
… über die Euro 2016 als Zielscheibe für Terroristen
„Das ist für uns keine Neuigkeit. Wir wissen das spätestens seit letztem November. Es wurden seitens der UEFA und Regierung alle Maßnahmen getroffen, um die Sicherheit aller Beteiligten und insbesondere der Zuschauer und Fans zu gewährleisten.“
… über die Leistungen von Paul Pogba im Nationalteam und bei Juventus Turin
„Wir spielen in unterschiedlichen Systemen. Ich mache mir keine Sorgen um Paul Pogba. Die Spieler in seinem Club kennt er natürlich besser. Es bedarf lediglich kleinerer Korrekturen, die nicht nur von ihm, sondern auch von den Spielern neben und vor ihm abhängen.“
… über das Programm in den kommenden vier Tagen
„Es wird kein alpines Programm (Wandern, Radfahren etc.) geben. Wir werden ausschließlich am Platz trainieren. Da wir gestern ein Spiel hatten und auch am kommenden Samstag wieder spielen, werden wir es etwas ruhiger angehen lassen. Das (derzeit) schlechte Wetter hat keine Auswirkungen auf unsere Planungen.“

Das anschließende Training fand unter Ausschluss der Medien statt. Die Spieler, die beim Spiel gegen Kamerun am Platz standen, wurden dabei geschont.

2. Tag

17 Uhr: Zurzeit laufen die Pressekonferenzen vor dem öffentlichen Training, das bereits seit langem ausgebucht ist. Die BEZIRKSBLÄTTER sind vor Ort.

19 Uhr: Heute gab es ein öffentliches Training, die BEZIRKSBLÄTTER waren mit dabei.

Coman im Stubai: „Österreich könnte überraschen“

Die französische Nationalmannschaft absolvierte am heutigen Nachmittag eine lockere Trainingseinheit am Platz in Neustift im Stubaital. 500 Zuseher, darunter circa 100 Kinder, waren bei der Übungseinheit anwesend. Im Anschluss schrieben einige Spieler spontan Autogramme für die wartenden Kinder.

Vor dem Training fand die offizielle Pressekonferenz im Medienzelt statt. Die Spieler Kingsley Coman, Blaise Matuidi und Antoine Griezmann stellten sich den Fragen der anwesenden Journalisten.

Coman …
... darüber, ob die Euro zwischen ihm und seinem Bayern-Teamkollegen David Alaba ein Thema spielte
„Nein, es war kein Thema zwischen uns beiden. Im Turnier spielen einige Spieler unseres Vereines. Natürlich wäre es toll, wenn wir im Rahmen der Euro gegeneinander spielen und uns danach austauschen könnten.“
… über seine Rolle im Team
„Ich liebe es Fußball zu spielen. Ein guter Ersatzspieler zu sein, ist für mich aber nicht genug. Ich möchte mehr. Aber es gibt immer noch einen Trainer, der das entscheidet. Ich habe jetzt einmal die Chance hier dabei zu sein und gebe mein Bestes, auch wenn ich nur ein paar Minuten auf dem Platz stehe.“
… über seine Favoriten-Tipps
„Ich habe keinen speziellen Favoriten. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass Österreich überrascht. Sie haben rund um David Alaba ein gutes Team. Ansonsten sehe ich noch Belgien.“
Matuidi …
… über die Interview-Aussagen und Vorwürfe von Karim Benzema
„Ich möchte das nicht kommentieren. Wir sind hier in Österreich. Wir sind mitten in den Bergen und es gibt nichts Besseres, als sich hier in Ruhe vorzubereiten. Wir atmen die frische Bergluft, das ist fantastisch.“
… über den Gegner Schweiz
„Wir haben vor zwei Jahren bei der WM gegen die Schweiz gespielt. Wir kennen sie gut. Sie haben eine gute Mannschaft, die weiterkommen will. Unser Fokus liegt aber erstmal auf Rumänien, erst dann auf der Schweiz und, dass wir weiterkommen. Wir haben viel Respekt vor allen unseren Gegnern, auch vor der Schweiz.“
Griezmann …
… über seine Verfassung, nach der Finalniederlage in der Champions League
„Am schwierigsten war der Abend nach dem Spiel und der Tag darauf, als ich nach Hause zu meiner Familie und meiner Freundin kam. Sie haben alles dafür getan, um mich aufzuheitern. Jetzt geht es aber darum, uns für die Euro vorzubereiten und das Turnier zu gewinnen.“
… über seine körperliche Verfassung
„Körperlich geht es mir sehr gut. Die Vorbereitung bei Atlético Madrid war sehr gut. Ich bin bereit für jegliche körperliche Herausforderung. Ich hoffe, dass ich spielen werde und meinem Team helfen kann zu gewinnen.“

Infos zum Trainingsplatz:
Der Trainingsplatz der französischen Nationalmannschaft liegt in Neustift im Stubaital auf circa 1.000 Meter Seehöhe. Um die optimalen Bedingungen gewährleisten zu können wurde der Rasen seit Ende März von einem Expertenteam rund um die Uhr gepflegt und gewartet. Er entspricht mit dem heutigen Tag den höchsten internationalen Standards. Direkt neben dem Trainingsplatz befindet sich das Medienzelt in dem bis zu 100 Journalisten Platz finden.
Als nächste Mannschaft wird Legia Warschau am 20.06.2016 bis 04.07.2016 im Stubaital trainieren.

3. Tag

Schneiderlin im Stubai: „Wir zählen sicher zu den Favoriten“

Am heutigen Donnerstag absolvierte die französische Nationalmannschaft, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und Medien, ein Taktiktraining im UEFA-konformen Alpenstadion in Neustift im Stubaital. Vor der Trainingseinheit stellten sich Morgan Schneiderlin, Christophe Jallet und Anthony Martial im Pressezelt den Fragen der anwesenden Journalisten.
Morgan Schneiderlin …
… über seinen zukünftigen Trainer bei Manchester United José Mourinho
„José Mourinho ist einer der besten Coaches der Welt. Ich kenne ihn persönlich noch nicht, aber Lassana (Anm. Diarra) hat mir nur Gutes von ihm erzählt. Ich kann es kaum erwarten mit ihm zu arbeiten, seine Methoden kennenzulernen und möchte mit ihm den Titel wieder nach Manchester zurückholen.“
… über seine Favoriten
„Da wir zu Hause spielen zählen wir sicher zu den Favoriten. Aber es gibt da noch Deutschland, Spanien, England und auch Belgien. Die Entscheidung fällt auf dem Spielfeld.“
… über sein Vertrauen in die eigene Mannschaftsstärke
„Auch wenn wir einige Spieler (Anm. durch Verletzungen) verloren haben, haben wir viel Qualität in unserer Mannschaft. Speziell für unsere Offensivqualitäten beneiden uns viele andere Nationen. In Spielen wie gegen Kamerun haben wir gezeigt, dass wir den Kopf nicht hängen lassen und bis zur letzten Minute kämpfen. Es wird ein langes Turnier. Aber ich bin mir sicher, dass wir schöne Dinge erreichen werden. Wir sind sehr zuversichtlich.“
Christophe Jallet …
… über die Rassismusvorwürfe gegenüber Trainer Didier Deschamps
„In unserer Mannschaft gibt es Spieler mit vielen unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Wir haben großen Spaß und verstehen uns alle sehr, sehr gut. Ich kann mir keine Sekunde lang vorstellen, dass unser Trainer rassistisch motivierte Entscheidungen trifft. Er (Anm. Didier Deschamps) wählt jene Leute aus, die am stärksten sind.“
… über den Druck eine Heimeuropameisterschaft zu spielen
„Während der letzten Turniere war es speziell für die Gastgeber nicht einfach. Aber die schönsten Beispiele sind die Weltmeisterschaft 1998 und die Europameisterschaft 1984. (Anm. Titelgewinne von Frankreich) Wir haben die große Chance zu Hause zu spielen. Die Erwartung an uns ist sehr hoch. Es gibt aber auch große Unterstützung seitens der Fans. Das ist beeindruckend und wird uns sicher helfen. Wir wollen gut spielen und die Franzosen glücklich machen.“
Anthony Martial …
… über die lange Saison mit Manchester United und seine körperliche Verfassung
„Es war ein wenig schwierig, da wir (Anm. mit Frankreich) zwei Trainingseinheiten pro Tag hatten. Aber ich habe mit ihm (Anm. dem Trainer Deschamps) gesprochen und wir haben meine Trainingseinheiten ein wenig reduziert. Jetzt fühle ich mich viel besser.“
… über den möglichen Transfer von Zlatan Ibrahimovic zu Manchester United
„Zlatan ist ein sehr guter Stürmer. Wenn er kommt, bringt er viel Erfahrung in unsere Mannschaft.“

Coman im Stubai: „Österreich könnte überraschen“

Die französische Nationalmannschaft absolvierte am heutigen Nachmittag eine lockere Trainingseinheit am Platz in Neustift im Stubaital. 500 Zuseher, darunter circa 100 Kinder, waren bei der Übungseinheit anwesend. Im Anschluss schrieben einige Spieler spontan Autogramme für die wartenden Kinder.
Vor dem Training fand die offizielle Pressekonferenz im Medienzelt statt. Die Spieler Kingsley Coman, Blaise Matuidi und Antoine Griezmann stellten sich den Fragen der anwesenden Journalisten.
Coman …
... darüber, ob die Euro zwischen ihm und seinem Bayern-Teamkollegen David Alaba ein Thema spielte
„Nein, es war kein Thema zwischen uns beiden. Im Turnier spielen einige Spieler unseres Vereines. Natürlich wäre es toll, wenn wir im Rahmen der Euro gegeneinander spielen und uns danach austauschen könnten.“
… über seine Rolle im Team
„Ich liebe es Fußball zu spielen. Ein guter Ersatzspieler zu sein, ist für mich aber nicht genug. Ich möchte mehr. Aber es gibt immer noch einen Trainer, der das entscheidet. Ich habe jetzt einmal die Chance hier dabei zu sein und gebe mein Bestes, auch wenn ich nur ein paar Minuten auf dem Platz stehe.“
… über seine Favoriten-Tipps
„Ich habe keinen speziellen Favoriten. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass Österreich überrascht. Sie haben rund um David Alaba ein gutes Team. Ansonsten sehe ich noch Belgien.“
Matuidi …
… über die Interview-Aussagen und Vorwürfe von Karim Benzema
„Ich möchte das nicht kommentieren. Wir sind hier in Österreich. Wir sind mitten in den Bergen und es gibt nichts Besseres, als sich hier in Ruhe vorzubereiten. Wir atmen die frische Bergluft, das ist fantastisch.“
… über den Gegner Schweiz
„Wir haben vor zwei Jahren bei der WM gegen die Schweiz gespielt. Wir kennen sie gut. Sie haben eine gute Mannschaft, die weiterkommen will. Unser Fokus liegt aber erstmal auf Rumänien, erst dann auf der Schweiz und, dass wir weiterkommen. Wir haben viel Respekt vor allen unseren Gegnern, auch vor der Schweiz.“
Griezmann …
… über seine Verfassung, nach der Finalniederlage in der Champions League
„Am schwierigsten war der Abend nach dem Spiel und der Tag darauf, als ich nach Hause zu meiner Familie und meiner Freundin kam. Sie haben alles dafür getan, um mich aufzuheitern. Jetzt geht es aber darum, uns für die Euro vorzubereiten und das Turnier zu gewinnen.“

4. Tag

Einen Tag früher: Heimreise der französischen Nationalelf

Stubai/Neustift: Am heutigen Freitag, einen Tag vor der ursprünglich geplanten Abreise, stieg das Team von Didier Deschamps wieder ins Flugzeug und machte sich auf den Heimweg in Richtung Metz. Grund dafür: die geplanten Streiks in der Heimat.
Die Mannschaft dürfte diese Entscheidung bedauern, immerhin äußerten sich viele Spieler auffällig positiv über das Kurztrainingslager in den Tiroler Bergen. „Es ist sehr grün hier“, meinte etwa Flügelflitzer und Teamkücken Kingsley Coman vom FC Bayern München. Blaise Matuidi erwähnte die „frische Bergluft“ und kann sich „keinen besseren Ort“ für eine Vorbereitung auf die Heimeuropameisterschaft vorstellen.
Spieler fühlten sich wohl
Auch Gastgeber und Chef des Relais und Châteaux SPA-Hotel Jagdhof Armin Pfurtscheller zieht ein positives Resümee: „Wir waren auf den Besuch der französischen Nationalmannschaft sehr gut vorbereitet. Trainer Didier Deschamps hat mir versichert, dass sich alle Spieler und Betreuer bei uns im Haus sehr wohl gefühlt haben. Ich wünsche der Mannschaft für das anstehende Turnier alles Gute. Unsere Türen stehen für die französische Nationalelf immer offen.“
Auch zukünftig: Topmannschaften im Stubaital
Roland Volderauer, Geschäftsführer des TVB Stubai Tirol, betont die professionelle Zusammenarbeit zwischen allen Verantwortlichen und möchte auch in Zukunft Fußballmannschaften im Stubaital begrüßen: „Wir zählen mittlerweile zu den Topdestinationen und dürfen immer wieder international bekannte Mannschaften bei uns im Stubaital begrüßen. Wir haben in den letzten Jahren in unsere Infrastruktur investiert, das macht sich jetzt bezahlt. In den vergangenen Tagen waren bis zu 200 Journalisten bei uns. Das Stubaital war so für einige Tage im Mittelpunkt der internationalen Sportpresse. Das bestärkt uns auf unserem Weg.“
Am kommenden Samstag, den 04. Juni 2016, absolviert die französische Nationalmannschaft ein Testspiel gegen Schottland (21:00 Uhr, in Metz). Am 10. Juni 2016 eröffnet die Mannschaft von Didier Deschamps mit dem Spiel gegen Rumänien die Europameisterschaft 2016.
Als nächste internationale Fußballmannschaft nutzt der polnische Meister Legia Warschau (Anm. Mannschaft des ehemaligen FC Tirol Torhüters Stanislaw Tschertschessow) die optimalen Trainingsbedingungen rund um das UEFA-konforme Alpenstadion in Neustift.
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