06.06.2016, 16:36 Uhr

10 Jahre Zeitzeugin in der NMS Straden

Seit 10 Jahren kommt die Zeitzeugin Hermine Liska (Jahrgang 1930) an die NMS Straden und berichtet von ihren Erlebnissen in der NS-Zeit. Die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen 4. Klassen, die in diesem Jahr das Konzentrationslager Mauthausen im Rahmen einer Projektwoche besuchen, werden so auf diese Gedenkstätte vorbereitet. Seit fast 20 Jahren besucht Hermine Liska Schulen in ganz Österreich um ihre Geschichte zu erzählen. Zeitzeugengespräche sind ein wertvoller Beitrag junge Menschen zu Toleranz zu erziehen und weisen darauf hin, wie wichtig es ist, nicht zu schweigen wenn Unrecht geschieht. Was hatte sie als Schulkind getan bzw. nicht getan? Sie grüßte nicht mit “Heil Hitler” und sie weigerte sich zur Hitlerjugend zu gehen. Daher kam zur Umerziehung in mehrere NS-Heime. Dipl.-Päd. Brigitte Dunkl wurde vor 10 Jahren auf diese Möglichkeit des Zeitzeugengesprächs aufmerksam und hat Frau Liska zum ersten Mal eingeladen. Dir. Karl Lenz bedankte sich bei der Referentin und ihrer Begleiterin Frau Hubmann und überreichte namens der Schule ein kleines Präsent.
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