09.05.2016, 14:39 Uhr

Ortsreportage Bad Radkersburg: Zukunftssicherung mit Umbau

Beim Spatenstich: Vertreter des Landespflegezentrums, der Politik und der Kages.

Landespflegezentrum Bad Radkersburg kann nach Umbau Standards erfüllen und weiteren Betrieb gewährleisten.

Das Landespflegezentrum Bad Radkersburg, das seit 2013 der Kages untersteht, hat eine lange Geschichte. 1964 zogen die ersten Bewohner in das Landesfürsorgeheim, wie das Zentrum damals noch hieß, ein. 2002 erfolgte mit dem Umbau des Osttraktes eine wesentliche Qualitätsoffensive.

In eine sichere Zukunft

Die Zukunft des Hauses mit derzeit 64 Mitarbeitern und 90 Bewohnern ist mit dem nun erfolgten Spatenstich für einen Um- und Zubau gesichert. Umgebaut wird der gesamte Westtrakt und den nötigen Standards gemäß dem Pflegeheimgesetz angepasst. Die neuen Ein- und Zweibettzimmer werden je über Nasszellen verfügen. Der Zwischentrakt wird teils abgerissen – der neue Verbindungsgang zwischen Ost- und Westtrakt wird über großzügige Aufenthaltsräume verfügen. Auch ein neuer Lift wird angebaut. Zu den Maßnahmen zählen außerdem der Einbau von Beschattungselementen und einer Dachbodendämmung sowie der Einbau neuer Fenster.
Die Bauausführung erfolgt in zwei Schritten – der erste Bauabschnitt soll bis Feber 2017, der zweite bis November 2017 finalisiert werden.

Zahlen und Fakten
Projektkosten: 7,8 Millionen, die vom Land getragen werden
Kosten für Einrichtung: rund 500.000 Euro, die die Kages finanziert
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